DWS Top Asien-Fonds: China und Indien - Zugpferde der Weltwirtschaft - Fondsanalyse


14.03.18 12:00
DWS Investments

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gleich zum Jahresbeginn erfreut Chinas Ministerpräsident Li Keqiang die Börsen der Welt mit einer Erfolgsmeldung: Das Wirtschaftswachstum habe 2017 rund 6,9 Prozent betragen, zitiert ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, so die Experten von DWS Investments.

Damit sei nicht nur das eigene Wachstumsziel von 6,5 Prozent übertroffen worden, sondern auch das Wachstum im Vorjahr. 2016 habe sich das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 6,7 Prozent erhöht.

Der Exportweltmeister profitiere offensichtlich von der besseren globalen Konjunktur. Hauptgrund für das gute Abschneiden sei aber, dass der Staat die Wirtschaft nicht mit Geld geflutet, sondern Reformen durchgesetzt und damit neue Wachstumsquellen erschlossen habe, werde Li zitiert.

Laut Insidern gebe Chinas Regierung für 2018 erneut ein Wachstumsziel von rund 6,5 Prozent aus, berichte die Nachrichtenagentur Reuters. Auch die Experten der Deutschen Asset Management würden für dieses Jahr ein Wachstum von 6,5 Prozent prognostizieren.

Doch China sei nicht das einzige große Schwellenland, bei dem die Wirtschaft mehr Fahrt aufnehme. Indien werde nach Einschätzung der Deutschen Asset Management noch stärker wachsen. Für das Jahr 2018 würden die Anlagestrategen ein Wachstum von 7,5 Prozent prognostizieren.

Ähnlich wie China wolle auch Indiens Regierung mit Reformen das Wachstum unterstützen. Unter anderem wolle die indische Regierung das Land attraktiver für ausländische Investoren machen. Diese sollten in einigen Branchen nun bei Direktinvestitionen keine Zustimmung der Behörden mehr benötigen. Die Investitionen hätten im vergangenen Quartal bereits um 4,7 Prozent angezogen.

Nach einer Studie des britischen Centre for Business and Economics Research (Cebr) solle Indien dadurch 2018 zur fünftgrößten Wirtschaft der Welt aufsteigen. Chinas Wirtschaft ziele sogar auf den Spitzenplatz. Den Cebr-Berechnungen zufolge werde China im Jahr 2030 Amerika als weltgrößte Volkswirtschaft ablösen. 2032 sollten dann mit China, Indien und Japan gleich drei asiatische Staaten unter den vier größten Volkswirtschaften vertreten sein.

Eine Untersuchung der Deutschen Asset Management zeige, dass die Unternehmen in diesen Ländern von diesem dynamischen Umfeld besonders profitieren würden. Die Unternehmensgewinne im MSCI Emerging Markets Index seien in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 30 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die Gewinne im EURO STOXX 50 seien um circa 15 Prozent geklettert.

Anleger sollten jedoch beachten, dass natürlich auch Investments in die asiatischen Aktienmärkte nicht frei von Risiken seien. So könnten beispielsweise die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen chinesische Importe zu Spannungen führen. Amerika sei einer der wichtigsten Handelspartner von China. Auch Indiens Premierminister Narendra Modi habe sich bei seiner Eröffnungsrede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos besorgt gezeigt: "Die Kräfte des Protektionismus fordern die Globalisierung heraus. Sie wollen nicht nur die Globalisierung bekämpfen, sondern sie rückgängig machen."

Dennoch: Unterm Strich bleibe in Anbetracht der aktuellen Wachstumsprognosen für die chinesische und indische Wirtschaft, das Umfeld für Aktien aus diesen beiden großen Schwellenländern gut. Anleger hätten mit den passenden Aktienfonds, wie beispielsweise dem DWS India oder DWS Top Asien die Möglichkeit, an dieser Entwicklung zu partizipieren. (Ausgabe vom 09.03.2018) (14.03.2018/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
152,267 € 152,267 € -   € 0,00% 13.12./10:15
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009769760 976976 182,00 € 147,17 €
Werte im Artikel
152,27 plus
0,00%
2.189 minus
-0,30%