DWS Multi Opportunities LD-Fonds: 01/2020-Bericht, Nettoaktienquote erhöht - Fondsanalyse


03.03.20 11:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Dachfonds DWS Multi Opportunities LD strebt als Anlageziel einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro an, so Henning Potstada, Fondsmanager bei DWS.

Der Dachfonds investiere zu mindestens 51% des Netto-Fondsvermögens in Zielfonds. Für den Fonds könnten Anteile an in- und ausländischen Aktienfonds, gemischten Wertpapierfonds, Wertpapierrentenfonds und geldmarktnahen Wertpapierfonds erworben werden. Daneben könne das Fondsvermögen u.a. in Aktien, fest und variabel verzinslichen Wertpapieren, Aktienzertifikaten, Wandelschuldverschreibungen angelegt werden. Dabei werde auf eine internationale Streuung geachtet.

Zum Jahresauftakt habe sich an den globalen Aktienmärkten die positive Entwicklung der Vormonate zunächst fortgesetzt. Während sich die konjunkturellen Frühindikatoren in den USA, China und Deutschland im Januar weiter abgeschwächt hätten, habe der europäische Einkaufsmanagerindex erste Anzeichen einer Stabilisierung gezeigt. Die Ausbreitung des Corona-Virus habe in der zweiten Monatshälfte die Risikofreude der Marktteilnehmer spürbar gedämpft und die internationalen Aktienmärkte unter Druck gesetzt. Der NASDAQ habe hier eine Ausnahme gebildet und den Monat mit einer positiven Wertentwicklung von 4,2% abgeschlossen. "Safe-Haven"-Anlagen wie der Japanische Yen, US-Staatsanleihen und Gold seien in diesem Umfeld gefragt gewesen.

Die schwächere zweite Januarhälfte sei dazu genutzt worden, die Nettoaktienquote im Fonds auf 36,4% zu erhöhen. Weitere taktische Erhöhungen der Nettoaktienquote seien vom jetzigen Niveau weiterhin vorstellbar. Im Fremdwährungsportfolio sei der Bestand in Norwegischer Krone via direkten Engagement in norwegischen Staatsanleihen sowie Terminkontrakten weiter erhöht worden.

DWS Multi Opportunities habe den Monat mit einer negativen Wertentwicklung von -1,28% abgeschlossen. Aktien inkl. Derivate in lokaler Währung hätten -1,33% zur Wertentwicklung beigesteuert. Auf Anleihenseite seien Unternehmensanleihen mit +12 BP und Staatsanleihen mit +2 BP jeweils positiv gewesen. Die Fremdwährungsseite sei mit einem Beitrag von -3 BP marginal negativ gewesen.

Die weiteren Entwicklungen rund um den Corona-Virus würden die Märkte vermutlich noch eine Weile in Atem halten. Eine Erkenntnis habe aus dem Virus aber bereits gewonnen werden können: Die Zentralbanken, in diesem Fall die Chinesische Zentralbank, würden weiterhin Bereitschaft zeigen, die Kapitalmärkte im Notfall mit direkten Interventionen zu stützen. So sei der Rücksetzer in der zweiten Januarhälfte dazu genutzt worden die Nettoaktienquote im Fonds zu erhöhen. Im US-Dollar würden die Experten mit der Annährung des Währungspaares gegenüber dem Euro an die Marke von 1,10 EUR/USD nur begrenzt weiteres Aufwertungspotenzial sehen, wobei zeitweise Unterschreitungen durchaus vorstellbar seien. (Stand vom 31.01.2020) (03.03.2020/fc/a/f)






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