DWS Invest ESG Equity Income LD-Fonds: 07/2019-Bericht, positive Wertentwicklung - Fondsanalyse


11.09.19 11:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fonds DWS Invest ESG Equity Income LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Martin Berberich, Fondsmanager bei DWS.

Das Management berücksichtige bei der Aktienselektion in hochkapitalisierte globale Unternehmen ein gutes ESG Rating (Faktoren hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung), Ausschlusskriterien, CO2 Rating und Normeneinhaltung sowie eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, ein prognostiziertes Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote.

Die globalen Aktienmärkte hätten ihre Aufwärtsbewegung auch im Juli fortsetzen können. Zu dem positiven Marktumfeld hätten vor allem die Signale der EZB und der US-Notenbank beigetragen, ihre Geldpolitik weiter zu lockern, aber auch gute Konjunkturdaten aus den USA und die Wiederaufnahme der Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die Stimmung sei aber etwas von den sich weiter eintrübenden konjunkturellen Frühindikatoren und die steigende Wahrscheinlichkeit für einen Brexit ohne Abkommen getrübt worden. Dem entsprechend hätten sich europäische Aktienmärkte im Juli im relativen Vergleich nur unterdurchschnittlich entwickelt, während der US- und der japanische Aktienmarkt deutlicher angestiegen seien. Im sektoralen Vergleich hätten der IT- und der Telekomsektor die beste Wertentwicklung aufgewiesen, während sich der Energie- und Rohstoffsektor am schlechtesten entwickelt hätten.

Der Fokus des Fonds liege auf Unternehmen mit überdurchschnittlichen, wachsenden und nachhaltigen Dividendenzahlungen, mit soliden Bilanzen, guten Managementteams, und attraktiven Bewertungen. Zusätzlich müssten die ausgewählten Unternehmen auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sowie unter Aspekten der guten Unternehmensführung ein überdurchschnittliches Profil aufweisen. Dabei würden die Experten diejenigen Unternehmen auswählen, die im sektoralen und regionalen Vergleich hinsichtlich der untersuchten Nachhaltigkeitskriterien besonders gut abschneiden würden. Bestimmte Industrien, die ihren Nachhaltigkeitskriterien nicht entsprechen würden, wie z.B. Rüstungshersteller oder Tabakkonzerne, würden die Experten komplett ausschließen.

Das Fondsmanagement achte weiterhin auf eine insgesamt defensive Ausrichtung des Fonds. Die sektoralen Schwerpunkte des Fonds lägen daher in den Bereichen Nicht-zyklischer Konsum, Telekommunikation, Gesundheit und Versorger. Die grundsätzliche Positionierung des Fonds sei langfristig ausgerichtet und verändere sich daher in der Regel nur graduell auf Monatsbasis. Diesen Monat seien Positionen u.a. im US-Spezialglasshersteller Corning neu gekauft worden, während die Aktien von Cap Gemini, dem französischen IT-Dienstleister, und dem Konnektorenunternehmen TE Connectivitiy aufgestockt worden seien. Reduziert worden seien dagegen die Aktien von dem US-Industrieunternehmen Ingersoll-Rand.

Die Wertentwicklung des Fonds sei auch in diesem Monat positiv gewesen, wenngleich auch weniger als der breite globale Aktienmarkt. Auf Sektorebene habe vor allem das starke Gewicht im Bereich der nicht-zyklischen Konsumwerte positiv beigetragen, während das niedrigrere Gewicht im IT-Sektor im relativen Vergleich nachteilig gewesen sei. Auf Einzeltitel-Ebene hätten der taiwanesische Halbleiterproduzent TSMC, der Offshore-Windkraftanlagenentwickler Orsted sowie die japanische Sachversicherung Tokio Marine Holdings am besten beitragen können, während sich die Positionen im US-Pharmakonzern Pfizer und der finnischen Versicherung Sampo am schlechtesten entwickelt hätten.

Konjunkturelle Frühindikatoren würden auf eine weitere Abschwächung der weltweiten Konjunkturdynamik hindeuten. Die Weltwirtschaft blicke auf politische Risiken durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China, Anspannung im Nahen Ostens mit Hinblick auf das iranische Atomabkommen, und Unsicherheit über einen möglicherweise ungeregelten Britischen EU-Austritt. Vor diesem Hintergrund hätten sich die Gewinnwachstumserwartungen der Unternehmen für dieses Jahr deutlich abgeschwächt. In einem Umfeld fallender Wachstumsraten hätten sich defensive Dividendenstrategien historisch im Vergleich zum breiten Aktienmarkt relativ gut entwickelt. Dividenden sollten außerdem einen proportional höheren Beitrag zum Gesamtertrag leisten. Für risikobewusste Anleger auf der Suche nach "Rendite" würden daher aus Sicht des Fondsmanagements insbesondere Dividendenaktien weiterhin attraktiv bleiben. (Stand vom 31.07.2019) (11.09.2019/fc/a/f)





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