DWS Invest ESG Equity Income LC-Fonds: 11/2018-Bericht, Wertsteigerung von rund zwei Prozent - Fondsanalyse


09.01.19 12:01
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Invest ESG Equity Income LC-Fonds bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Martin Berberich, Fondsmanager bei DWS.

Das Management berücksichtige bei der Aktienselektion in hochkapitalisierte globale Unternehmen ein gutes ESG Rating (Faktoren hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung), Ausschlusskriterien, CO2 Rating und Normeneinhaltung sowie eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, ein prognostiziertes Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote.

Die Aktienmärkte seien über weite Teile des Berichtsmonats durch die anhaltenden Sorgen um den Handelskonflikt zwischen China und den USA und um ein sich abschwächendes globale Wirtschaftswachstum belastet worden. In der letzten Novemberwoche habe sich jedoch aufgrund von positiven Äußerungen des Chefs der amerikanischen Notenbank sowie aufkeimender Hoffnungen auf ein Lösung im Handelsstreit auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires Optimismus an den Märkten durchgesetzt, sodass der MSCI Welt Index in Euro unter dem Strich um fast ein Prozent habe zulegen können.

Der Fonds habe aufgrund seiner defensiven Positionierung eine Wertsteigerung von rund zwei Prozent erzielen können. Regional seien vor allem die asiatischen und US-Aktienmärkte angestiegen, während die europäischen Märkte sogar negativ abgeschnitten hätten. Auf sektoraler Ebene seien defensive Bereiche wie Gesundheit, Telekom und Versorger am stärksten angestiegen, während der Energiesektor aufgrund des Ölpreiseinbruchs im November sowie der IT-Sektor gefallen seien.

Der Fokus des Fonds liege auf Unternehmen mit überdurchschnittlichen, wachsenden und nachhaltigen Dividendenzahlungen, mit soliden Bilanzen, starken Managementteams, und attraktiven Bewertungen. Zusätzlich müssten die ausgewählten Unternehmen auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sowie unter Aspekten der guten Unternehmensführung ein überdurchschnittliches Profil aufweisen. Dabei würden die Experten diejenigen Unternehmen auswählen, die im sektoralen und regionalen Vergleich hinsichtlich der untersuchten Nachhaltigkeitskriterien besonders gut abschneiden würden. Bestimmte Industrien, die ihren Nachhaltigkeitskriterien nicht entsprechen würden, wie z.B. Rüstungshersteller oder Tabakkonzerne, würden die Experten komplett ausschließen.

Das Fondsmanagement achte weiterhin auf eine insgesamt defensive Ausrichtung des Fonds. Die sektoralen Schwerpunkte des Fonds lägen daher in den Bereichen Nicht-zyklischer Konsum, Telekommunikation, Gesundheit und Versorger. Die grundsätzliche Positionierung des Fonds sei langfristig ausgerichtet und verändere sich daher in der Regel nur graduell auf Monatsbasis. Diesen Monat habe sich das Fondsmanagement von Intel getrennt und die Position in Cisco reduziert. Neu aufgenommen worden sei dagegen der dänische Hersteller von Enzymen und Mikroorganismen Novozymes und der australische LNG-Produzent Woodside Petroleum. Außerdem sei die Position in der deutschen Versicherung Talanx erhöht worden.

Die bessere Wertentwicklung des Fonds im November im Vergleich zu den breiten Aktienmärkten sei vor allem auf eine bessere Aktienselektion zurückzuführen. Zu den besten Beitragsbringern hätten die US-Pharmakonzerne Merck & Co, Pfizer und Abbvie sowie Pepsico und der kanadische Telekommunikationswert BCE gezählt. Negativ hätten sich dagegen die Position in Evonik und adidas ausgewirkt. Auf Sektorebene habe der Fonds vor allem vom hohen Gewicht bei nicht-zyklischem Konsum und im Gesundheitsbereich profitieren können.

Das Jahr 2018 dürfte nochmals ein ähnlich starkes Wachstum der Weltwirtschaft liefern wie im Vorjahr. Allerdings würden die Frühindikatoren darauf hindeuten, dass mit Ausnahme der USA die Konjunkturdynamik ihren Höhepunkt bereits überschritten habe und sich das globale Wirtschaftswachstum 2019 abschwächen dürfte. Zudem sehe sich die Weltwirtschaft mit dem Handelskonflikt zwischen den USA und China, der unsicheren Zustimmung des britischen Parlaments zum ausgehandelten "Brexit"-Abkommen sowie dem höheren Budgetdefizit in Italien einer Reihe von politischen Risiken ausgesetzt.

Vor diesem Hintergrund würden die Experten damit rechnen, dass sich das Gewinnwachstums-Momentum der Unternehmen weiter abschwächen sollte. In einem Umfeld fallender Wachstumsraten hätten sich defensive Dividendenstrategien historisch im Vergleich zum breiten Aktienmarkt relativ gut entwickelt. Dividenden sollten außerdem einen proportional höheren Beitrag zum Gesamtertrag leisten. Für risikobewusste Anleger auf der Suche nach "Rendite" würden daher aus Sicht des Fondsmanagements insbesondere Dividendenaktien weiterhin attraktiv bleiben. (Stand vom 30.11.2018) (09.01.2019/fc/a/f)






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