DWS Deutschland LC-Fonds: 02/2018-Bericht, um 6,11% nachgegeben - Fondsanalyse


05.04.18 09:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fonds DWS Deutschland LC (ISIN DE0008490962 / WKN 849096) investiert in substanzstarke deutsche Standardwerte (Blue Chips) aus dem DAX-Index unter flexibler Beimischung ausgewählter Small Caps und Mid Caps, so Tim Albrecht, Fondsmanager bei DWS.

Wir beließen den Investitionsgrad bei etwa 126%, so die Experten von DWS. Bei den Sektoren hätten die Experten keine Veränderung vorgenommen. Sehr selektiv nutzten wir Chancen, um unser Engagement in Aktien zu erhöhen, die trotz guter Fundamentaldaten zu stark abverkauft erschienen, so die Experten von DWS. Die Experten würden an ihren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen festhalten. Für das Portfolio würden sie ebenfalls ihr Engagement in Nebenwerten mit einem Anteil von etwa 25% beibehalten.

Der Fonds habe im Verlauf des Februars um 6,11% nachgegeben und damit um 1,14% hinter seiner Benchmark CDAX gelegen. Bei den Sektoren hätten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Untergewicht in Gesundheitswesen, zyklischen Konsum und Immobilien gestammt. Auf Einzeltitelebene habe das Untergewicht in Bayer und Siemens positive Beiträge gebracht. Das Übergewicht in Continental, Allianz und Jenoptik habe die Wertentwicklung am deutlichsten belastet.

Unterstützt durch den synchronisierten globalen Konjunkturaufschwung sollte das deutsche Wirtschaftswachstum weiterhin oberhalb seines Potenzials zulegen. Indikatoren für die Stimmungslage in der Wirtschaft (z. B. Einkaufsmanagerindices, Ifo Index und Verbrauchervertrauen) als auch Realwirtschaftsindikatoren (z. B. Industrieproduktion, Exporte und Arbeitsmarkt) würden die Einschätzung der Experten bestätigen. Die Experten würden für 2018 ein BIP-Wachstum von 2,1 Prozent erwarten.

Die oben genannten guten konjunkturellen Entwicklungen würden zusammen mit niedrigen Zinsen und attraktiven Dividendenrenditen die positive Einschätzung der Experten von deutschen Aktien unterstützen. Ein Gewinnwachstum im hohen einstelligen Bereich pro Jahr sollte in den kommenden zwölf Monaten möglich sein und die Aktienkurse weiter antreiben. Für die nächsten zwölf Monate würden die Experten für den DAX ein Niveau von 14.100 Punkten prognostizieren. Allerdings sollten Anleger in den nächsten Monaten die Währungsentwicklung genau beobachten (insbesondere den Euro gegenüber dem US-Dollar), da diese sich für exportorientierte Unternehmen negativ auswirken könnte.

Außerdem sollten die Markterwartungen hinsichtlich Inflation betrachtet werden, da diese zu einer schnelleren Veränderung der Politik der EZB führen könnten, was wiederum zu höheren Zinsen führen würde, welche dann die Aktienkurse beeinflussen würden. Neben der Aufwertung des Euro gegen den US-Dollar würden nun die drohenden US Importsteuern einen weiteren Risikofaktor für deutsche Exporte in die USA darstellen. Allerdings habe der Exportmarkt USA bereits in den letzten zwei Jahren stagniert, während sich deutsche Exporte nach China, Russland, Italien und Spanien eines soliden Wachstums erfreut hätten. Der Großteil der deutschen Handelspartner sei nicht gewillt, sich Trumps harscher Handelspolitik anzuschließen. Damit könnte zwar kein globaler, aber dafür ein "die USA gegen den Rest der Welt" Handelskrieg drohen. (Stand vom 28.02.2018) (05.04.2018/fc/a/f)






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