DWS Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 04/2019-Bericht, Nettoaktienquote leicht erhöht - Fondsanalyse


05.06.19 14:53
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Concept Kaldemorgen LC ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement, so Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager bei DWS.

Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien solle die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebe eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollten im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Die positiven Trends des ersten Quartals hätten sich ungebrochen im April fortgesetzt und zu einem Anstieg des MSCI Welt (inkl. Dividenden) von 3,7% geführt. Dies sei ein Anstieg seit Jahresanfang von fast 19%. Der DAX habe im April sogar 7% zulegen können. Auch US- und japanische Aktien seien um mehr als 4% gestiegen. Lediglich die Schwellenländer hätten den Kursanstieg mit Kursgewinnen von "nur" 2% gebremst. Da die Erwartungen an die Ergebnissaison sehr niedrig gelegen hätten, hätten viele Unternehmen positiv zu überraschen vermocht. Von den "Big Five" (Amazon, Alphabet, Microsoft, Facebook und Apple) hätten vier Unternehmen positiv überraschen können, die Kurse seien nach den Ergebnissen im Durchschnitt um 5,5% gestiegen.

Nur Alphabet (Google) habe mit den Zahlen enttäuscht und nach dem Ergebnis minus 8,6% verloren. Durchschnittliche Kursgewinne von 31% seit Jahresanfang würden zeigen, wie dominant die "Big Five" am amerikanischen Aktienmarkt seien. Ihr Anteil am S&P 500 Index betrage 16%. Nicht überraschend hätten die Sektoren Communication Services, Technologie und Consumer Discretionary zu den Sektoren mit der besten Wertentwicklung gehört. Die Währungsseite sei überraschend ruhig gewesen, es habe keine Bewegung zwischen dem US Dollar und dem Euro gegeben. Uneinheitlich hätten sich die Rohstoffe entwickelt: Während Öl um über 5% angezogen sei, hätten Industriemetalle mehr als 3% Preiseinbußen hinnehmen müssen. Kaum Bewegung auch auf der Zinsseite, allerdings mit einem freundlichen Unterton.

Mit etwa 40% Aktien (brutto) partizipiere der Fonds weiter am starken Momentum der Aktienmärkte, habe aber genügend Sicherungen in Höhe von nominal 7,5% eingezogen, um Korrekturen nutzen zu können.

DWS Concept Kaldemorgen habe im April eine Wertsteigerung von 1,72% verzeichnet. Die Aktienanlagen in Höhe von 39% des Fondsvermögens hätten einen Ergebnisbeitrag von 2,1% geliefert. Damit habe die Aktienauswahl im Vergleich zur Marktentwicklung eine deutliche höhere Wertentwicklung erzielt. Allerdings sei das Ergebnis durch die Absicherungspositionen in Höhe von -7,5% um -36 BP geschmälert worden. Die Nettoaktienquote habe sich im Monat leicht um etwas über ein 1% erhöht.

Den größten Beitrag zur Wertentwicklung des Fonds habe die Disney-Aktie geliefert, die zu Beginn des Monats auf 1,6% aufgestockt worden sei. Sie habe 30 BP zur Wertentwicklung beigetragen. Die Alphabet-Aktie habe leider ihren Beitrag zur Wertentwicklung in Höhe von 22 BP am letzten Tag abgeben müssen. Einmal mehr hätten sich die Anleihen, vor allem Unternehmensanleihen als verlässlicher Lieferanten der Wertentwicklung erwiesen. Der Beitrag der Anleihen habe 27 BP betragen. Auf der Währungsseite sei ein schmales Plus von 3 BP erwirtschaftet worden, konterkariert durch Gold mit minus 5 BP.

Der Optimismus der Investoren sei mittlerweile beängstigend gewachsen. Zwar sei die Konjunkturentwicklung im grünen Bereich, die Entwicklung sei - bildlich gesprochen - im mittleren Temperaturbereich. Das Zinsumfeld habe sich deutlich verbessert, vor allem in den USA, und Anleihen würden keine Konkurrenz zum Aktienmarkt darstellen. Alleine die Dividendenrendite, besonders bei europäischen Aktien, entschädige die Anleger auch dann, wenn keine weiteren Kursgewinne zu verzeichnen seien. Alleine der weiter schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China sollte Anleger zur Vorsicht mahnen. Enttäuschende Nachrichten könnten auf den gegenwärtigen Kursniveaus zu deutlichen Korrekturen an den Aktienmärkten führen. Gerade Hedgefonds hätten kurzfristig ihre Aktienengagements deutlich aufgestockt und könnten schnell in einen "Risk Off" Modus umschalten. (Stand vom 30.04.2019) (05.06.2019/fc/a/f)






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