DWS Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 02/2019-Bericht, Nettoaktienquote von 35% auf 28,5% reduziert - Fondsanalyse


03.04.19 13:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Concept Kaldemorgen LC ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement, so Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager bei DWS.

Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien solle die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebe eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollten im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Nach einem sehr starken Januar habe sich die Dynamik der Aktienmärkte im Februar weiter fortgesetzt. Mit einem um 0,6% leicht festeren US-Dollar habe der MSCI ACWI ein Plus von 3,1% verbuchen können. Der Optimismus der Anleger kehre überraschend schnell zurück. Statt weitere Zinserhöhungen in den USA werde bereits über Zinssenkungen spekuliert. Die Wirtschaftsabschwächung werde lediglich als moderat eingestuft, während sich Zuversicht über ein Endes des Handelskonflikts zwischen China und den USA aufbaue.

Regional habe es wenig Performanceunterschiede im Februar gegeben. USA mit +3,7%, Europa mit +3,9% und China mit 3,6% habe allesamt ansprechende Gewinne verbuchen können. Der Rest der Emerging Markets (Schwellenländer) habe etwas mit +0,7, vor allem Brasilien mit -4,1% geschwächelt. Die besten Sektoren im Februar seien Technologiewerte mit 6,9% und Industriewerte mit 5,2% gewesen. Beide würden auch seit Jahresbeginn zu den großen Gewinnern mit +16% gehören.

Während die Entwicklung bei den verschiedenen Aktienindices eher ruhig also mit sinkender Volatilität verlaufen sei, habe es bei Einzelwerten aufgrund der Berichtssaison oft zweistellige Schwankungen an einzelnen Tagen gegeben. Die Präferenz für zyklische Investitionen habe sich vor allem bei den Rohstoffen gezeigt. Kupfer als klassischer Konjunkturindikator habe 7,2% zugelegt und Öl 6%. Gold habe keine Veränderung gezeigt. Auf der Zinsseite habe sich der Anstieg der Hochzinsanleihen fortgesetzt mit Kursgewinnen von 1,7%, während Staatsanleihen der Eurozone um -0,6% nachgegeben hätten.

DWS Concept Kaldemorgen habe sich mit einer Nettoaktienquote von unter 30% von seinem anfänglichen Optimismus verabschiedet und sei auf eine Korrektur vorbereitet. Der US-Dollar mit ca.27% und Unternehmensanleihen mit ca. 25% sollten ein gutes Gegengewicht zu den Aktienpositionen bieten.

DWS Concept Kaldemorgen habe nach Kosten eine Wertentwicklung von 1,25% im Februar erzielen können. Den größten Beitrag zur Wertentwicklung hätten Aktien mit 85 BP geliefert, gefolgt von der Anleiheseite mit 43 BP. Alle Segmente im Anleihen Bereich, sowohl Staatsanleihen Unternehmensanleihen und Derivate hätten positive Beiträge erzielen können. Währungen hätten 31 BP zur Wertentwicklung beigetragen, allerdings hätten Absicherungsgeschäfte den Beitrag um -7 BP geschmälert.

Aufgrund des weiteren Anstiegs der Aktienkurse sei die Nettoaktienquote von 35% auf 28,5% reduziert worden. Dies sei im Wesentlichen durch das Schließen von Long-Kontrakten bei gleichzeitiger Erhöhung der Short-Kontrakte geschehen. Die Cash Aktienpositionen seien leicht um 0,8% auf 35,1% erhöht worden. Größere Zukäufe seien in AXA, der Allianz und Booking Holding getätigt worden. Die Top 5 Performer bei den Aktien hätten 61 BP geliefert, die Flops hätten -25 BP verloren. Bei den Anleihen hätten Coty, Netflix und CMA insgesamt einen Beitrag von 25 BP erzielen können. Der Short auf italienische Staatsanleihen habe 6 BP erzielt. Es habe keine wesentlichen Bestandsveränderungen der Anleihepositionen gegeben. Der US-Dollar habe sich nach Absicherungen bei 27,5% eingependelt. Die Kasse-Position sei trotz stärkerer Zuflüsse unverändert bei ca. 21% geblieben.

Ende Dezember habe die Stimmung an den Kapitalmärkten die Sorge umgetrieben, das alles was schiefgehen könne schiefgehen werde. Mittlerweile scheine man zu glauben, dass tatsächlich alles gut gehen werde. Augenblicklich werde der Höhenflug der Märkte von einer möglichen Einigung zwischen USA und China im Handelskonflikt unterstützt. Seit Jahresanfang habe China 14% und die USA 13% zugelegt. Auch die wohlwollenden Kommentare der Zentralbanken würden die Anleger in Sicherheit wiegen. Dies sei vor allem zyklischen Aktien im Industriebereich zugute gekommen. Solange die Reise zur Einigung im Handelskonflikt weitergehe, werde die Aufwärtsbewegung unterstützt. Lägen die Ergebnisse auf dem Tisch, würden sie kritisch analysiert. Es stehe zu hoffen, dass es dann im Ergebnis nicht nur Verlierer gebe. (Stand vom 28.02.2019) (03.04.2019/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
145,36 € 144,06 € 1,30 € +0,90% 23.07./17:57
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0599946893 DWSK00 147,36 € 134,91 €