DNCA Value Europe-Fonds: 10/2021-Bericht, Wertzuwachs von 1,19% - Fondsanalyse


25.11.21 15:21
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Value Europe ist bestrebt, den folgenden Index zu übertreffen: STOXX Europe 600 Net Return über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.

Trotz Inflationsdruck und anhaltender Probleme in der Lieferkette hätten sich die Märkte im Oktober gut erholt und neue Höchststände erreicht. Es zeichne sich eine gewisse Unsicherheit darüber ab, ob die Vorleistungsgüterindustrie und die Verbraucher in der Lage seien, die Preiserhöhungen zum Jahresende aufzufangen. Das Wirtschaftswachstum sei in Europa nach wie vor robust, in den USA etwas weniger, und in China verlangsame es sich deutlicher.

Die FED bestätige ihre Absicht, das Tapering einzuleiten, rechne aber nicht mit einer kurzfristigen Zinserhöhung. Die Erwartungen der Anleger würden eine Zinserhöhung bis Mitte des Jahres 22 sehr wahrscheinlich erscheinen lassen. In Europa bestätige die EZB ihr Aufkaufprogramm und halte den Refinanzierungssatz bei 0%, obwohl sie sich auf eine vorübergehende, aber längere Inflation einige.

Die ersten Quartalsergebnisse würden die starken Auswirkungen der Lagerauffüllung und der Preise auf die Einnahmen bestätigen, wobei die Mengen positiv bleiben würden, aber leichte Anzeichen einer negativen Elastizität aufweisen würden. Die Auftragslage sei nach wie vor gut, aber nur wenige Unternehmen würden die negativen Auswirkungen von Lieferketten, Rohstoffen und Arbeitskosten für 2022 quantifizieren.

Zu den Sektoren, die stark zur Performance des Index beigetragen hätten, hätten Luxusgüter und zyklische Konsumgüter (+5,7% bzw. 5,3%) sowie Technologie (+7,3%) gehört, die aufgrund ihrer hohen Bewertungen nicht im Value Europe vertreten seien. Der Fonds habe von seinem Engagement in Finanzwerten (+5,5%) profitiert. Unterdurchschnittlich hätten Rohstoffe (+2,6%) abgeschnitten, was auf die Befürchtung einer stärkeren Konjunkturabschwächung in China angesichts stark gestiegener Energiekosten zurückzuführen sei. Der einzige negative Sektor im Berichtsmonat sei der Telekommunikationssektor (-3,8%) gewesen, der unter Gewinnkorrekturen nach unten gelitten habe, die auf ein sich verschärfendes Wettbewerbsumfeld und erhöhte Investitionsausgaben zurückzuführen gewesen seien.

Zu den Titeln, die einen positiven Beitrag geleistet hätten, würden gehören: Indra (+0,30%), Fresnillo (0,13%), Crédit Agricole (+0,24%), Flsmidt (+0,20%) und Enel (+0,14%). Aktien, die einen stark negativen Beitrag geleistet hätten: SBM Offshore (-0,30%); Deutsche Telekom (-0,18%), ProSiebenSat.1 (-0,17%), Lancashire (-0,14%) und Caixabank (-0,13%).

Im Laufe des Monats habe der Fonds eine positive Veränderung von 1,19% verzeichnet, während sein Referenzindex (STOXX 600 NR) um 4,67% angestiegen sei. (Stand vom 05.11.2021) (25.11.2021/fc/a/f)