DNCA Value Europe-Fonds: 06/2020-Bericht, Banken und Versicherungen gut abgeschnitten - Fondsanalyse


24.07.20 09:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Value Europe ist bestrebt, den folgenden Index zu übertreffen: STOXX Europe 600 Net Return über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.

Der IWF habe zwar seine Prognosen für das weltweite Wachstum im Jahr 2020 auf -5% gegenüber zuvor -3% nach unten korrigiert, dennoch hätten die europäischen Märkte ihren im April begonnenen Aufschwung fortgesetzt. Während die Lockerung der Corona-Maßnahmen in Europa eher gut verlaufen sei und die Nachfrage sich habe wiederbeleben können, hätten die Vereinigten Staaten mit dem Wiederaufflammen der Epidemie in den Staaten des Südens gekämpft. Die chinesische Wirtschaft habe sich zwar spürbar erholen können, doch würden die Zweifel am Appetit der chinesischen Verbraucher für die kommenden Monate anhalten. Die chinesischen Behörden hätten im Laufe des Monats Juni den Beweis für die Reaktion auf eine eventuell aufkommende zweite Corona-Welle erbracht.

Die Arbeitslosigkeit in den USA liege mit der Schaffung von 2,5 Millionen neuen Arbeitsplätzen bei 13,5% gegenüber 14,5% im letzten Monat. Bald beginne in den USA die Wahlkampfperiode und die jüngsten Meinungsumfragen würden zeigen, dass sich die Popularität von D. Trump gegenüber seinem Herausforderer der Demokratischen Partei abgeschwächt habe.

In Europa würden überall Not- und Konjunkturstützungspakete aufgelegt, die mit staatlich garantierten Darlehen und dem Aufschub von Zinszahlungen verknüpft seien. In Frankreich habe sich die Kurzarbeit deutlich ausgeweitet. Die Europäische Zentralbank habe ihr Notkaufprogramm für Käufe von Anleihen (das so genannte PEPP- Anleihenkaufprogramm - Pandemic Emergency Purchase Programme) auf nunmehr 1,3 Billionen Euro ausgeweitet.

Ein Blick auf die Sektorentwicklung zeige, dass die Banken (+5%) und die Versicherungen (+9%) gut hätten abschneiden können. Die Banken hätten auf die im Rahmen der Langfristrefinanzierungsgeschäfte (TLTRO III) verfügbaren 1,31 Billionen Euro zurückgegriffen, zum einen um die alten, von der EZB gewährten Linien zurückzuzahlen und zum anderen, um Geld zu machen, da der dafür fällige Zins unterhalb des Einlagenzinses von minus 0,5 Prozent liege. Die Vorläuferindikatoren der industriellen Produktion und des Vertrauens der Unternehmer hätten den deutlich zyklischer ausgerichteten Sektoren (Chemie, Automobil, Industrie) Auftrieb gegeben (im Durchschnitt +5%), jedoch defensivere Sektoren wie Gesundheit (-0,5%), Konsum (+2%) und Telekommunikation (+0,7%) belastet. (Stand vom 02.07.2020) (24.07.2020/fc/a/f)






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