DNCA Invest - South Europe Opportunities-Fonds: 11/2019-Bericht, Performance von +23,91% seit Jahresbeginn


07.01.20 09:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der DNCA Invest - South Europe Opportunities-Fonds ist bestrebt, den folgenden zusammengesetzten Index (Nettorendite) zu übertreffen: 55% FTSE MIB, 40% IBEX, 5% PSI20, berechnet mit reinvestierten Dividenden über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.

Im November hätten die südeuropäischen Börsenindices erneut angezogen: Die italienischen Indices hätten +2,49% zugelegt, die spanischen hätten ein Plus von +1,02% verzeichnet. Grund für die Entwicklung: Die Veröffentlichungen zu den Ergebnissen des 3. Quartals, die generell die Erwartungen geschlagen hätten, sowie eine Entspannung an der Handelskriegsfront. Trotz der seit Jahresbeginn verzeichneten Kursperformance von +26,93% bzw. +9,51% lägen diese Indices immer noch unter den Höchstständen der letzten 20 Jahre, und zwar 40% in Italien und 20% bis 30% in Spanien, während der europäische Index diese Höchststände übertroffen habe. Sie würden damit immer noch mit einem Kursabschlag gegenüber dem europäischen Index notieren.

Die Einigung auf eine nicht mehrheitsfähige Regierungskoalition zwischen PSOE und Podemosin Spanien und der Rückgang der lateinamerikanischen Märkte hätten die Performance von IBEX belastet, während Telefonica den Plan für eine interessante Neuorganisation und die Züricher Börse sowie Euronext ihr Interesse für eine Übernahme der Börse von Madrid angemeldet hätten.

In Italien mobilisiere sich die Regierung zur Rettung des StahlwerksIlva (10.000 Mitarbeiter) sowie der Luftfahrtgesellschaft Alitalia (11.000 Mitarbeiter), nachdem sich potenzielle Käufer wie ArcelorMittal und Atlantia zurückgezogen hätten. Die italienische Regierung könnte eine Schwächung erfahren, falls das Trio Liga, Fratelli d'Italia und Forza Italia am kommenden 26. Januar in der Region Emilia-Romagna, den bereits in Umbrien verzeichneten Erfolg wiederholen könne. Diese Region, eine Hochburg der Demokratischen Partei, sei deutlich größer als Umbrien (4,4 Millionen Einwohner, d.h. fünfmal mehr als in Umbrien).

Aus dem Unternehmenslager sei zu berichten, dass ENEL nunmehr ihren Strategieplan 2020 bis 2022 vorgelegt habe. Er beinhalte Investitionen in Höhe von 14 Mrd. Euro zur Entkarbonisierung seiner Anlagen, wobei neue Produktionskapazitäten für erneuerbare Energien die Kohle ersetzen sollten. Schließlich könnte die Ende November angenommene Änderung, die für die (langfristigen) italienischen individuellen Sparpläne (ISPs) Steuervergünstigungen biete, Auswirkungen auf die Erfassung von Mittelzuflüssen haben und die italienischen Aktien, insbesondere die Small Caps, unterstützen. Das im Jahr 2017 eingeführte Sparbuch habe bei Auflegung über 10,9 Milliarden Euro Spargelder vereinnahmen können, sowie noch einmal nahezu 4 Milliarden Euro im Jahr danach. In den darauf folgenden neun Monaten des Jahres habe dieses Sparprodukt allerdings nach einer Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen unter einem Mittelabfluss in Höhe von 700 Millionen Euro gelitten.

Die etwa dreißig Interviews, die wir in diesem Monat mit Geschäftsführungen von Unternehmen der Region führten, haben uns in unserer Entscheidung für Finanzaktien (UniCredit, Intesa Sanpaolo, Banca Generali, Finecobank, Caixabank) sowie für das Thema Infrastruktur/Erneuerbare Energien (insbesondere ENEL, ERG, Iberdrola, Inwit, Cellnex) bestärkt, so die Experten von DNCA Investments.

Der Fonds habe im November um 2,85% zugelegt, verglichen mit 1,94% für seinen Referenzindex, wobei sich Amplifon und UniCredit als die wichtigsten Performance-Treiber erwiesen hätten. (Stand vom 29.11.2019) (07.01.2020/fc/a/f)






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