DNCA Invest - South Europe Opportunities-Fonds: 10/2018-Bericht, Performance von -7,6% seit Jahresbeginn - Fondanalyse


03.12.18 11:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der DNCA Invest - South Europe Opportunities-Fonds (ISIN LU0284395638 / WKN A0MLK5) ist bestrebt, den folgenden zusammengesetzten Index (Nettorendite) zu übertreffen: 55% FTSE MIB, 40% IBEX, 5% PSI20, berechnet mit reinvestierten Dividenden über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.

Die Entwicklung der Finanzmärkte verlief auch in diesem Monat im Gleichschritt mit dem Auf und Ab der Verhandlungen zwischen den USA und China, zum Brexit und selbstverständlich zum italienischen Haushalt, nachdem die EU-Kommission den Haushaltsentwurf ablehnte, so die Experten von DNCA Investments. Der Monat Oktober habe trotz einer Ergebnis-Saison mit zahlreichen ermutigenden Publikationen mit rückläufigen Märkten geendet (die italienischen, spanischen und portugiesischen Indices hätten insgesamt -7,56%, -5,46% bzw. -5,31% abgegeben). In unserem Portfolio überraschten Banco Santander, Caixabank, Telefónica, das Inspektions-, Prüfungs- und Zertifizierungsunternehmen Applus, die Luftfahrtgesellschaft IAG, Iberdrola und ENI mit positiven Publikationen, so die Experten von DNCA Investments. Lediglich die spanische Mediengruppe Atresmedia und der italienische Automobilzulieferer Sogefi hätten enttäuschende Ergebnisse vorgelegt.

Zuschauer- und Hörerverluste und schwache Aussichten in Bezug auf die Werbeeinnahmen hätten die Experten veranlasst, Atresmedia aus dem Portfolio herauszunehmen. Dagegen würden sie Sogefi, ein Unternehmen, das an der Verbesserung seiner betrieblichen Effizienz arbeite, weiter beibehalten. Im Übrigen hätten die Experten von DNCA Investments den wesentlichen Anteil an Aktien der spanischen Hotelgruppe NHH im Rahmen des Übernahmeangebots der thailändischen Minor International Plc eingebracht. Schließlich hätten sie sich an der Börseneinführung des italienischen Lieferanten für industrielle Anlagen für die Kunststoffverarbeitung, Piovan, beteiligt.

Die gute Verfassung von Telefónica, Beni Stabili bzw. Autogrill habe die Gewinnmitnahmen bei Ferrari, Amplifon oder Finecobank nicht ausgleichen können. Diese Wertpapiere hätten die Fondsperformance in den letzten Jahren unterstützt. Der Fonds habe folglich im Oktober -8,01% eingebüßt, gegenüber einem Rückgang von -6,69% seines Referenzindex.

Trotz der politischen Ungewissheiten scheinen die Bewertungsniveaus der südeuropäischen Unternehmen aus unserer Sicht unverändert attraktiv zu sein, so die Experten von DNCA Investments. Hinzu komme die letzte ermutigende Berichtssaison. Die Experten würden sich folglich nach wie vor auf die Analyse der Aussichten der im Portfolio gehaltenen Unternehmen bzw. der Portfoliokandidaten konzentrieren. Wir fahren in unserem Portfolio keine sektorielle oder geografische Orientierung, sondern suchen vielmehr ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen vom Markt schwach bewerteten Unternehmen wie UniCredit, ENI, Fiat, das italienische IT-Services-Unternehmen Sesa oder auch IAG sowie Werten, die zwar teurer sind, aber deutlich bessere Aussichten bieten, wie z.B. Applus, Carel, Technogym, Beni Stabili, Finecobank oder auch Amplifon, so die Experten von DNCA Investments. In einem von den Wahlen im Mai 2019 geprägten Umfeld könnten die europäischen Behörden durchaus positive Signale geben, indem sie sich den Ländern Südeuropas gegenüber versöhnlicher zeigen würden, um die Euroskepsis zu vermeiden, vorausgesetzt Italien passe seinerseits seine Defizite bzw. seine Reformagenda entsprechend an. (Stand vom 05.11.2018) (03.12.2018/fc/a/f)






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