DNCA Invest - Miura-Fonds: 03/2019-Bericht, Performance von -1,87% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


17.04.19 11:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Teilfonds DNCA Invest - Miura ist eine positive Wertentwicklung, die den risikolosen Zins übertreffe, der durch den EONIA (Durchschnittszinssatz für Tagesgeld im Interbankenmarkt) repräsentiert werde, so die Experten von DNCA Investments.

Die Wertentwicklung solle bei einer Volatilität erreicht werden, die unter der des Aktienmarktes - dargestellt durch den EURO STOXX 50-Index - liege.

Der Markt habe im März weiter zugelegt, wie man auch an der Hausse von 1,8% des EURO STOXX 50 NR ablesen könne. Nach Ablauf der Gewinnsaison habe der Monat März vor allem unter dem Einfluss enttäuschender PMI-Indices in Europa gestanden. Die von den Unternehmen vorgelegten Daten würden vermuten lassen, dass sich das Geschäftsklima des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone im Quartalsverlauf verschlechtert habe. Die unmittelbare Folge hiervon sei gewesen, dass sämtliche Safe-Haven-Werte einen Kursanstieg verzeichnet hätten, angefangen bei den am stärksten mit dem Anleihemarkt korrelierten Werten.

An diesem Punkt fällt es uns noch schwer, diese Eintrübung einerseits mit den letzten Verlautbarungen der Vorstände, mit denen wir im Monatsverlauf gesprochen haben, sowie andererseits mit den sonstigen makroökonomischen Daten in Einklang zu bringen, so die Experten von DNCA Investments. Die Geschäftsleitungen seien, mit Ausnahme des Automobil-Sektors, in unterschiedlichen Sektoren (Bau, Medien, Telekom, IT) relativ ruhig in Bezug auf die Geschäftsentwicklung seit Jahresbeginn. Die Experten würden allerdings für die kommenden Wochen weiterhin einen vorsichtigen Ansatz verfolgen, da das Brexit-Szenario und dessen Folgen nach wie vor im dicken Nebel stecken würden.

MIURA habe im März -2,56% eingebüßt. Der Fonds habe unter der erheblichen Ausweitung einiger Pair Trades im Berichtsmonat gelitten, wie z.B. im Fall von Mittal vs. Rio (19%). Rio habe von dem Höhenflug der Eisenerzpreise (+30% seit Jahresbeginn) profitiert, während Mittal, auch wenn die Gruppe teilweise vertikal integriert sei, unter den Befürchtungen der Marktteilnehmer in Bezug auf schrumpfende Margen gelitten habe. Unsere Long-Position Volkswagen vs. Daimler verzeichnete ebenfalls im Monatsverlauf eine enttäuschende Performance (-7%), während Volkswagen die Verschiebung der Börseneinführung (IPO) von Traton, der Geschäftsbereich LKW, ankündigte, so die Experten von DNCA Investments. Schließlich sei es im Berichtsmonat ebenfalls zu einer Ausweitung der Long-Position Bouygues vs. Vinci von 7% gekommen. Vinci habe erheblich von der rückläufigen Entwicklung der langfristigen Zinsen sowie von der Einstufung als "Renten"-Wert profitiert.

Für den Beginn des 2. Quartals würden sich aus Sicht der Experten drei günstige Perspektiven abzeichnen. Erstens dürfte die Lösung des Brexits den auf Europa fokussierten Werten die Chance eröffnen, erneut Kursgewinne zu verzeichnen. Zweitens werde nunmehr die Berichtssaison für das 1. Quartal beginnen, was einen Bottom-Up-Ansatz unterstützen dürfte. Schließlich beginnen wir dieses Quartal auf einer äußerst gestreckten relativen Basis, wie die vorstehend angesprochenen Pair-Trades zeigen, so die Experten von DNCA Investments. Dies dürfte es ermöglichen, in den kommenden Wochen von einer deutlichen Rückkehr zu Durchschnittswerten zu profitieren. (Stand vom 29.03.2019) (17.04.2019/fc/a/f)






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