DNCA Invest - Flex Inflation-Fonds: 10/2020-Bericht, Performance von -0,09% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


17.11.20 10:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Flex Inflation ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mehr als drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der Bloomberg Barclays World Govt Inflation Linked Bonds Hedged EUR (Bloomberg-Ticker: BCIW1E Index) zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Die Erholung der Wirtschaftstätigkeit habe zwar im Oktober angehalten, doch sehe es so aus, als wenn sich ihre Intensität in der Tat deutlich zurückbilden würde. Dies insbesondere im Euroraum, was man auch am Vorläuferindex der Dienstleistungsbranche ablesen könne, der sich deutlich unter der Expansionslinie bewege. Die Konjunktur scheine in den USA zurzeit noch deutlich dynamischer auszufallen. Die mit dem Konsum der privaten Haushalte und mit dem Wohnungsbau verbundenen Sektoren seien sehr aktiv, da sie durch den einmaligen Anstieg der Einkommen und den Rückgang der Hypothekenrenditen Unterstützung erhalten würden.

In Asien scheine der Aufschwung solider auszufallen, auch wenn die Schwäche des internationalen Handels nach wie vor ein stärkeres Wachstum bremse. Die rasche Ausbreitung der zweiten Corona-Welle und die zum Monatsende in Europa verordneten Lockdown-Maßnahmen würden für das 4. Quartal nichts Gutes erwarten lassen. Die Wirtschaftstätigkeit dürfte folglich bestenfalls gedämpft bleiben, bis dass zu einem heute noch rein hypothetischen Zeitpunkt ein Impfstoff gefunden werde. Das Scheitern eines rasch umgesetzten US-Konjunkturplans in den USA verstärke auf kurze Sicht das Unsicherheitsgefühl der Anleger. Im Alphabet der wirtschaftlichen Erholung bleibt auf kurze Sicht und ohne dass wir hier zu pessimistisch sind, das K-Szenario das wahrscheinlichste, so die Experten von DNCA Investments.

In diesem Zusammenhang bereite die EZB für das Jahresende weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen vor. Die meisten anderen großen Zentralbanken, die sich ebenfalls über die wirtschaftliche und gesundheitliche Lage besorgt zeigen würden, stünden in den Startlöchern, um ihrem Beispiel zu folgen. Die öffentlichen Finanzen stünden unterdessen angesichts der versiegenden Einnahmequellen weiterhin unter Druck. Die bereitgestellten Mittel würden jedoch nicht mehr die positiven Auswirkungen zeigen, wie dies noch im Frühjahr der Fall gewesen sei.

An den Finanzmärkten kehre allmählich wieder Volatilität auf die Bühne. Man könne zwar noch nicht behaupten, dass sich neue Trends abzeichnen würden, doch seien deutlich stärkere erratische Bewegungen zu beobachten. Hinzu komme eine sich abzeichnende Änderung im Korrelationsgeflecht zwischen Assets, was das Assetmanagement zunehmend komplexer gestalte.

Die Experten von DNCA Investments würden ihrerseits an einer ausgewogenen Allokation zwischen Realzinsanleihen und Break-Even-Inflationsanleihen festhalten. Sie seien nach wie vor davon überzeugt, dass die Realzinsanleihen im aktuellen Umfeld gegen ein erhebliches Aufwärtsrisiko gefeit seien und jedes Segment der Zinskurve mit positiven Realzinsen (die auf den Zinskurven nur "Forward" zu verzeichnen seien) unverändert eine interessante Anlagechance biete. In Bezug auf die Inflation, genauer gesagt die Break-even, seien die Experten von DNCA Investments der Ansicht, dass das sich abzeichnende Finanzszenario (Änderung der Inflationsziele seitens der Zentralbanken, exponenzielles Wachstum der Geldmengen, steigende Kosten für Gesundheit und Umweltschutz) seit der Corona-Pandemie eher an Gewissheit zunehme. Im Übrigen würden die vorweggenommenen Inflationsniveaus weiterhin niedrig bleiben und dürften eine Absorption der noch negativen kurzfristigen Auswirkungen ermöglichen.

In ihrem Fonds würden die Experten von DNCA Investments in der ersten Komponente indexierte Anleihen mit Laufzeiten von mehr als 15 Jahren bevorzugen (USA, Australien, Kanada und Neuseeland). Die Break-Even-Inflationsanleihen des Portfolios würden in erster Linie auf Europa entfallen - Anlage vor allem in abgesicherte italienische Titel sowie Inflationsswaps der Eurozone. (Stand vom 30.10.2020) (17.11.2020/fc/a/f)





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