DNCA Invest - Evolutif-Fonds: 11/2019-Bericht, Performance von +11,83% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


06.01.20 09:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Widerstandsfähigkeit des Marktes gegenüber geopolitischen Unsicherheiten habe sich, wie es scheine, bewährt zu haben. Jeden Tag würden die Marktteilnehmer in Europa bereits am frühen Nachmittag auf Meldungen und Signale aus Washington, dem Epizentrum des Handelskrieges, warten. Die Nachbeben zu diesem Newsflow würden nur kurze Zeit dauern und häufig Volatilität auslösen: Drohung einer Einführung von Quoten für Stahl aus Argentinien und Chile, Verabschiedung des Hong Kong Human Rights and Democracy Act durch den amerikanischen Kongress, Einführung von Zöllen auf chinesische Importe, und schließlich die Verschiebung der 1. Phase eines Handelsabkommens sowie Strafzölle für französische Handtaschen und Weine.

Nach jeder Erschütterung erholen sich die Märkte erneut, fest entschlossen, sich wieder auf die Aussichten auf eine Erholung der europäischen makroökonomischen Indikatoren zu konzentrieren, die bereits darauf hindeuten, dass der europäische Fertigungssektor in diesem Jahr eine robuster als erwartete Dynamik besitzt, so die Experten von DNCA Investments.

Es lasse sich nicht leugnen, dass die seit der "Großen Rezession" erfolgte Robotisierung und Automatisierung von Produktionsfaktoren, die Digitalisierung sowie die getroffenen Maßnahmen zur Betriebsoptimierung erreicht hätten, dass die westlichen Volkswirtschaften erneut zu der in der Vergangenheit bewiesenen Produktivität und Widerstandsfähigkeit zurück gefunden hätten, teilweise zum Nachteil der Schwellenländer.

Aufgrund der Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der westlichen Volkswirtschaften werde die Delokalisierung des Produktivkapitals umso weniger notwendig, als die Ablehnung der Globalisierung in den westlichen Demokratien und bei den sich dort langsam verbreitenden populistischen Regierungen zunehmend mehr Unterstützung finde.

In diesem Sinne werde die Relokalisierung zu einer neuen schwierigen Aufgabe, die zu den zahlreichen bislang ungelösten Herausforderungen der Entwicklungsländer hinzukomme. Korruption, rechtliche und politische Instabilität, Rohstoffabhängigkeit, Überschuldung durch massive Zuflüsse von Auslandskapital würden die Konvergenztheorie untergraben, der zufolge das Wirtschaftsmodell der südostasiatischen Tigerstaaten und industriellen Babytigerstaaten automatisch replizierbar wäre, sobald man ein Freihandelsabkommen über Waren und Kapital unterzeichnen würde.

Die Dividendenquelle, die die Delokalisierung der Industrie biete, scheine zwar bereits zu versiegen, doch übernähmen nunmehr die demographische Dynamik und die Verbesserung der Kaufkraft der Mittelschicht deutlich die Funktion des Motors. Der sich abzeichnende postindustrielle Wandel habe bereits eingesetzt, wie das Gewicht der digitalen Dienstleistungsunternehmen im MSCI - Emerging Markets (Tencent, Alibaba) zeige.

Was Evolutif betreffe, seien die Experten von DNCA Investments von der Stärke und Nachhaltigkeit der Trends überzeugt, der darin bestehe, dass sich das Bildungs- und Ausbildungsniveau erhöhe und die aufstrebende Mittelschicht ein höheres Lohnniveau erreichen könne. Unsere direkte Indexposition gegenüber dem Thema (5%) wird noch durch unsere Überzeugungswerte verstärkt, die deutlich gegenüber der aufstrebenden Mittelschicht engagiert sind: LVMH, L'Oreal, PUMA und Unilever, so die Experten von DNCA Investments. Insgesamt hätten nunmehr 15% des Portfolios (73% in Aktien, Stand Ende November) ein Exposure gegenüber dieser Thematik. (Stand vom 29.11.2019) (06.01.2020/fc/a/f)






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