DNCA Invest - Evolutif-Fonds: 11/2018-Bericht, Performance von -0,44% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


04.01.19 10:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Innerhalb von zwei Monaten habe der europäische Markt den seit 2011 höchsten Bewertungsabschlag verzeichnet. Die Bewertung liege nunmehr bei dem 0,8fachen des KGV der amerikanischen Aktien, was einer Risikoprämie von 20% entspreche. Dieser Bewertungsabschlag falle aus Sicht der Experten von DNCA Investments aus mehreren Gründen übertrieben hoch aus:

Im Gegensatz zum Jahr 2008 und dem Zeitraum 2010 bis 2011 sei dieses derzeitige massive "Derating" nicht mit einem Rückgang der operativen Marge der europäischen Unternehmen verbunden gewesen. De facto sei die wirtschaftliche Leistung dieser Unternehmen insgesamt solide, was auch das Cashflow-Niveau dieser Unternehmen bestätige. Zum einen würden die europäischen Unternehmen historisch gesehen nicht nur eine höhere Dividende als amerikanische Unternehmen bieten, sondern sie hätten vor allem im Großen und Ganzen ihre Wachstumsziele für die Dividendenzahlungen in 2019 bestätigen können, was ein wesentliches Element für die Bestimmung des intrensischen Wertes einer Aktie sei.

Zum anderen sei die rückläufige Entwicklung des Ölpreises ein Segen für den Konsum und die Margen der Industrieunternehmen in Europa. Desgleichen verleihe sie, auch wenn gleichzeitig ein Rückgang der Zinsen für die 10-jährigen US-Staatsanleihen (und daran anschließend des Dollar) zu beobachten sei, den Schwellenländern neue Dynamik. Damit haben wir es hier also mit einem doppelten positiven Effekt für die europäischen Unternehmen zu tun, die selbstverständlich stark im europäischen Verbrauchersektor engagiert sind, gleichzeitig aber auch seit jeher deutlich stärker als ihre amerikanischen Peers in den Schwellenländern exponiert sind, so die Experten von DNCA Investments. In Brasilien habe sich zum Beispiel der Brasilianische Real (BRL) stabilisiert, und die Inflation sei unter Kontrolle, was eine Erhöhung der Ergebnisse der lokalen Tochtergesellschaft des Handelsriesen Carrefour ermöglicht habe, der nun 40% seines operativen Ergebnisses in Lateinamerika generiere.

Schließlich unterstütze die rückläufige Entwicklung des Euro zwar rein mechanisch die Exporte, bewirke aber auch eine günstigere Konsolidierung der in den ausländischen Tochtergesellschaften generierten Ergebnisse und Cashflows. Dies sei ein positiver Doppel-Effekt nicht nur für die Akteure der so genannten Old Economy, sondern auch für die europäischen Marktführer in den neuen Informationstechnologien mit einer starken Präsenz auf dem internationalen Parkett, die so eine echte Hebelwirkung in Bezug auf die Wechselkurse verzeichnen könnten.

Auf den Punkt gebracht kann man sagen, dass wir uns zwar der strukturellen Probleme in Europa bewusst sind, die sich in Bezug auf die fragmentierte Struktur des Binnenmarktes, das im Vergleich zum Nasdaq bestehende Defizit an immateriellen Vermögenswerten und die politischen Einbahnstraßen stellen, die stets bei allen Gründungsstaaten auftreten, so die Experten von DNCA Investments. Doch dürfen wir die Chance nicht verpassen, unser Aktienportfolio auszubauen, wenn bei den Aktien eine Überkauftlage signalisiert wird, so die Experten von DNCA Investments. Die Experten hätten diese Chance genutzt und ihre Aktienengagements auf 69,50% angehoben, und zwar auf Kosten ihrer Absolute-Return-Positionen (href="/dnca_invest_miura_class_a_shares_eur-fonds">Miura, Miuri).

Die am 28. Oktober von der FED beschlossene Pause bei der Anhebung der kurzfristigen Zinsen sowie der in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember zwischen China und den Vereinigten Staaten unterzeichnete "Waffenstillstand" im Handelskrieg laufen unserem Optimismus nicht entgegen, den wir absolut brauchen, so die Experten von DNCA Investments. (Stand vom 04.12.2018) (04.01.2019/fc/a/f)






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