DNCA Invest Evolutif-Fonds: 07/2021-Bericht, Wertsteigerung von 1,85% - Fondsanalyse


01.09.21 11:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Bilanz der ersten Jahreshälfte sei gut: Viele amerikanische und europäische Unternehmen würden bereits eine höhere Betriebsmarge als 2019 erzielen! Die Finanzverwaltung habe die Lehren aus der Krise von 2008 gezogen und die Kosten sehr schnell angepasst. Als sich das Geschäftsvolumen belebt habe und die Preise relativ deutlich gestiegen seien, hätten die Gewinnerwartungen dank der Hebelwirkung in der Gewinn- und Verlustrechnung weit übertroffen werden können. In Frankreich werde für das Geschäftsjahr 2021 mit einem Anstieg der CAC 40-Gewinnspanne um 90% gerechnet, gegenüber 60% zu Beginn des Jahres: Eine Anlage in Aktien sei daher die effektivste Möglichkeit gewesen, an diesen positiven Überraschungen zu partizipieren, und Aktien seien daher die wichtigste Anlage der Allokation der Experten von DNCA Investments (im Durchschnitt zwischen 70% und 80%) während der ersten sechs Monate des Jahres gewesen.

Nach einer robusten Performance der europäischen Aktien dank dieser guten Fundamentaldaten sei eine Fortsetzung des Trends für den Rest des Jahres nicht ausgeschlossen: Die Trägheit dieser außergewöhnlichen Gewinnentwicklung dürfte in der zweiten Jahreshälfte mit einer möglichen Fortsetzung der guten Überraschungen überschwappen, insbesondere wenn die Unternehmen weiterhin einen engagierten, aber vorsichtigen Diskurs führen würden, der genügend verstecktes Potenzial für Überraschungen lasse.

Es gebe jedoch eine Reihe von Schatten, die sich abzeichnen würden, die aber die Märkte noch nicht bewegt hätten. In China würden die Mobilitätsdaten zeigen, dass das Varianten-Delta nach Europa und den USA auch das wirtschaftliche Kraftzentrum der Welt betreffe. Sollte sich die bereits sichtbare Verlangsamung des Aufschwungs im Reich der Mitte dadurch noch verstärken, könnten die Anleger weniger selbstbewusst werden und die Märkte könnten eine ähnliche Entwicklung nehmen wie die chinesischen Aktien, die bisher ein schlechtes Jahr hinter sich hätten.

In anderen Teilen der Welt sei festzustellen, dass die Schwellenländer aufgrund fehlender Impfstoffe weiterhin anfällig seien: Die westlichen Länder könnten sich nicht unbegrenzt vom Rest des Planeten isolieren, zumal sie sich dem schicksalhaften Moment nähern würden, an dem die geld- und steuerpolitische Unterstützung wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht habe und allmählich normalisiert werden müsse. Dies werde von der Inflation abhängen, die, wenn sie zu stark ansteige, das Vertrauen der Verbraucher untergraben könnte, das durch die Ausweitung der Gesundheitsbeschränkungen (Gesundheitspass, Wiedereinführung von Ausgangssperren auf beiden Seiten usw.) auf eine harte Probe gestellt werde. Ohne die Pandemie vollständig besiegt zu sehen, sei es daher möglich, dass die Euphorie, die in den letzten Quartalen des Aufschwungs geherrscht habe, bei mehreren Kategorien von Wirtschaftsakteuren nachlassen werde.

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte verfolgen wir daher einen vorsichtigeren Ansatz, der sich in einer geringeren Aktiensensitivität (63,5%) widerspiegelt, indem wir den Umfang unserer Absicherungen erhöhen und das Portfolio durch Gewinnmitnahmen bei zyklischen Titeln (Rexel, Daimler, Safran) und die Auflösung von Positionen bei chinesischen Titeln, die unter einer Reihe von Unsicherheiten (vor allem regulatorischer Art) leiden, neu ausrichten, so die Experten von DNCA Investments. (Stand vom 17.08.2021) (01.09.2021/fc/a/f)






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