DNCA Invest - Evolutif-Fonds: 01/2018-Bericht, auf u.a. Bouygues, Saint Gobain, Atos gesetzt - Fondsanalyse


05.03.18 08:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50 Net Return, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Um 00.01 Uhr am 20. Januar sei zum neunten Mal seit der Präsidentschaft von Jimmy Carter ein Government Shutdown (Stilllegung der US-Regierung) erfolgt. Am Montag nach der Abstimmung über die Verlängerung der Finanzierung für 15 weitere Tage habe die Regierung ihre Arbeit allerdings wieder aufnehmen können. Ganz wie sein Haushalt, so zeige sich der Präsident auch mit seiner Kommunikation unbeständig, was der Wirtschaft jedoch seit seinem Amtsantritt letztendlich zu schaden scheine: Keine massiven Einfuhrquoten für Importe aus China, kein Grenzwall mit Mexiko, neue Verhandlungen statt kompromissloser Austritt aus dem NAFTA, Dementi hinsichtlich eines Währungskriegs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und Umsetzung der geplanten Road-Map: Deregulierung und Steuerreform.

Die brummende US-Wirtschaft, die Rückführung von Auslandsgewinnen aufgrund einer Steuervergünstigung, die Aussicht auf Zinserhöhungen der US-Notenbank würden einer Aufwertung des US-Dollar den Weg bereiten...

Doch mit einem inzwischen weltweit gleichmäßiger verteilten Wachstum (Revision des IWF Ende Januar: +3,9% für 2018 und 2019), würden die Kapitalflüsse erneut in die Wachstumszentren, insbesondere nach Europa, gelenkt, das seine Wachstumsprognosen stetig nach oben korrigiere (prognostiziert seien 2,5%) und niedrige Risikoprämien aufgrund des Rückgangs der politischen Risiken aufweise.

Die Aufwertung der Einheitswährung habe nicht nur negative Auswirkungen. Angesichts einer Phase steigender Rohstoffpreise (Rohöl der Sorte Brent notiere bei USD 70) schütze der starke Euro den europäischen Verbraucher vor importierter Inflation, die, und das sollte nicht vergessen werden, 60% des europäischen BIP betreffe. Da ein Anstieg des Barrelpreises um USD 10 das Wachstum in Europa bei gleichbleibenden Wechselkursen um einen Viertelpunkt schmälere, könne die Euro-Aufwertung das Ausmaß abfedern.

Sicherlich würden Übertragungs- oder Transaktionseffekte die Fähigkeit einiger global agierender europäischer Unternehmen zur Erzielung der vom Markt erwarteten Steigerung des Gewinns je Aktie beeinträchtigen.

Der ausschlaggebende Faktor für die Ergebnisse eines Konzerns sei jedoch sein Wettbewerbsvorteil oder technologischer Vorsprung - der einzige Garant für mögliche Preiserhöhungen, die Inflations- oder Wechselkursschocks abfangen könnten.

Da die Experten dieses Prinzip bei ihrer Einzeltitelauswahl bei international aufgestellten Unternehmen (Continental, AstraZeneca, Heidelberg) berücksichtigen würden, würden sie die Anfälligkeit des Portfolios, das zu 66% in Aktien investiert sei, für exogene Faktoren senken, 2018 gleichzeitig aber vom globalen Konjunkturaufschwung profitieren. Des Weiteren würden die Experten einen Schwerpunkt auf stärker zyklische und binnenmarktorientierte europäische Unternehmen wie z.B. Bouygues, Saint Gobain, Atos, CapGemini, Thales legen, der dem robusten und widerstandsfähigen europäischen Wachstum für 2017 und 2018 Rechnung trage. (Stand vom 31.01.2018) (05.03.2018/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
141,416 € 141,458 € -0,042 € -0,03% 13.12./08:54
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0284394664 A0MMD5 161,74 € 139,54 €