DNCA Invest - Eurose-Fonds: 07/2020-Bericht, Performance von -10,23% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


01.09.20 11:20
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Eurose ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 80% FTSE MTS Global + 20% EURO STOXX 50 Net Return, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen, so die Experten von DNCA Investments.

Starker Anstieg des Goldpreises und der amerikanischen Technologiewerte, Anstieg der Anleihemärkte, spürbarer Rückgang des Dollar und enttäuschende europäische Aktien: So hätten die Märkte die konfuse Lage der Weltwirtschaft zusammengefasst, die zwischen den Auswirkungen der geldpolitischen Anreize und der angekündigten massiven Konjunkturprogramme einerseits und der absoluten Unsicherheit über die Entwicklung der Gesundheitslage in den kommenden Monaten andererseits hin- und hergerissen sei.

Dieses Umfeld wirke sich ungünstig auf Eurose aus, deren Performance per Ende Juli sich auf -10,23% belaufe.

Bei den Anleihen sei die Neuemissionstätigkeit zu Anfang des Monats hoch geblieben und habe sich später beruhigt. Eurose habe sich an der Emission der Titel Sodexo 2024 und AMS 2025 und anschließend Leonardo und Inwit mit Laufzeit bis 2026 beteiligt. Inwit (Infrastrutture Wireless Italiane), die erstmals auf dem Primärmarkt aufgetreten sei, sei der größte italienische Betreiber im Bereich der drahtlosen Telekommunikationsinfrastruktur. Parallel dazu seien mehrere Positionen auf dem Sekundärmarkt nachgekauft worden, wobei die Experten von DNCA Investments insbesondere in der ersten Monatshälfte von nach wie vor korrekten Renditebedingungen profitiert hätten. Trotz dieser zahlreichen Geschäfte habe sich das immer noch relativ kurze Fondsprofil nicht verändert.

Im Aktienbereich habe der Fonds sein Engagement in den Titeln Lagardčre, Saint Gobain und Total erhöht. Im Gegenzug seien die Positionen in Carrefour, Royal Dutch Shell, Telecom Italia und Vinci verringert worden. Das Aktienengagement habe 24,1% am Monatsende betragen.

Die Finanzmärkte würden derzeit keinen Nutzen aus dem wichtigen Schritt nach vorne ziehen, den die am 21. Juli Einigung der 27 Mitgliedstaaten darstelle. Statt europäische Aktien würden Anlagen bevorzugt, die weniger risikoreich seien oder Aussichten bieten würden, die als sicherer empfunden würden. Damit Anleger wieder in die Aktien europäischer Großunternehmen gehen würden, sei mit Sicherheit eine bessere Visibilität in Bezug auf die Gesundheitslage und die Bestätigung einer deutlicheren Wirtschaftserholung erforderlich. Die Ergebnisse, die Anleger in der ersten Jahreshälfte erreicht hätten, hätten oft gezeigt, wie reaktionsschnell und anpassungsfähig sie seien. (Stand vom 31.07.2020) (01.09.2020/fc/a/f)






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