DNCA Invest - Europe Growth-Fonds: 11/2018-Bericht, Performance von -10,72% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


03.01.19 09:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Das Ziel des DNCA Invest - Europe Growth ist es, über den empfohlenen Anlagezeitraum eine bessere Wertentwicklung zu erzielen als die gesamteuropäischen Aktienmärkte, so die Experten von DNCA Investments.

Der Referenzindikator STOXX EUROPE 600 Net Return EUR, unter Wiederanlage der Dividenden berechnet, werde zum Zweck des nachträglichen Vergleichs herangezogen.

Nach einem anstrengenden Monat Oktober habe sich gezeigt, dass der November genauso schwierig verlaufen würde. Grund hierfür: Das weiterhin stark gestörte geopolitische Umfeld (Spannungen zwischen den USA und China, Brexit, Italien, soziale Bewegungen) und der nach wie vor notleidende Automobilsektor (Auswirkungen der Umsetzung des neuen europäischen Standards WLTP, konjunkturelle Schwäche Chinas). Ohne Zweifel habe sich die Visibilität plötzlich verschlechtert, doch könnten einige der jüngsten Entwicklungen den Margen der Industrieunternehmen Anfang nächsten Jahres Unterstützung bieten: Ein Wechselkurs von EUR/USD von nunmehr nahe 1,13, gegenüber 1,21 in der ersten Jahreshälfte 2018, was einem Anstieg von 7% entspreche; eine scharfe Korrektur der Rohstoffpreise (Öl -28% seit Anfang Oktober; Metalle -16% seit Juni); die im Verlauf des Jahres 2018 (mühselig) angehobenen Preisniveaus 2018, um dem Inflationsdruck (Löhne, Rohstoffe, Logistik) zu begegnen.

Auf mikroökonomischer Ebene sei festzuhalten, dass Novo Nordisk, Weltmarktführer im Sektor Diabetes-Pharmazie, erfolgreich eine Reihe von klinischen Studien (Pioneer) für sein orales GLP1, Semaglutid, habe abschließen können. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten zehn Studien würden das sehr gute Effizienz-/Nebenwirkungsprofil bestätigen, das eventuell ausreichen könnte, um die FDA zu überzeugen, eine Indikation für die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen zu geben. Dieses Medikament liefere jeden Tag mehr einen Beleg für seinen künftigen "Blockbuster"-Status.

Bei der Veröffentlichung der Unternehmensergebnisse habe sich gezeigt, dass Norma und Stabilus zu den wenigen Unternehmen der Automobilbranche gehört hätten, die unverändert an ihrer jährlichen "Guidance" hätten festhalten können. Diese beiden deutschen Automobilzulieferer seien zwar nicht immun gegen die derzeitigen Schwierigkeiten in der Branche, doch erkläre sich diese relative Resistenz durch ihre jeweilige Preisbildungsmacht als logische Folge ihrer sehr hohen Marktanteile und einer Diversifizierung in Richtung Industrie. (Stand vom 04.12.2018) (03.01.2019/fc/a/f)






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