DNCA Invest Convertibles-Fonds: 10/2021-Bericht, Wertzuwachs von 1,87% - Fondsanalyse


22.11.21 13:31
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Convertibles strebt durch Anlage in Wandelanleihen einen Kapitalzuwachs bei niedriger Volatilität an, so die Experten von DNCA Investments.

Im Rahmen des Managementansatzes mit Verwaltungsvollmacht sei der Portfolioaufbau nicht darauf ausgerichtet, die Zusammensetzung eines Referenzindex aus geografischer oder Branchenperspektive nachzubilden. Dennoch könne der Exane Euro Convertibles-Index als Ex-Post-Referenzwertindikator verwendet werden.

Die wichtigsten Aktienindices hätten sich erholt und zum Teil historische Höchststände erreicht. Diese Ergebnisse seien auf qualitativ hochwertige vierteljährliche Veröffentlichungen zurückzuführen und würden eine erhebliche Divergenz zu den unter Druck stehenden Anleihemärkten in einem inflationären Umfeld verdeutlichen. Den Unternehmen gelinge es, Kostensteigerungen weiterzugeben und gleichzeitig ihre Gewinnspannen zu erhalten. Die makroökonomischen Indikatoren seien ebenfalls gut ausgerichtet und würden die Fortsetzung des Erholungsszenarios in den kommenden Monaten bestätigen.

Die Fiskalpolitik werde jedoch an die Stelle der Geldpolitik treten müssen. Die Verhandlungen und die Umsetzung dieser Ausgabenpläne in den verschiedenen geografischen Gebieten würden besonders aufmerksam verfolgt (insbesondere in den Vereinigten Staaten, Europa und Japan). Die Geldpolitik werde auf Betreiben einiger Zentralbanker in den Industrieländern allmählich gestrafft. Diese Faktoren würden sich in einem Anstieg der Volatilität am kurzen Ende der Renditekurven und einer Rückkehr der Anleihe-Spreads in Europa widerspiegeln. Der Primärmarkt für Wandelanleihen leide unter einem ungünstigeren Umfeld und einem komplizierteren Zeitplan, was den Mangel an Möglichkeiten in der europäischen Zone rechtfertige.

Der DNCA Invest Convertibles habe seit Jahresbeginn eine Performance von 0,94% gegenüber -0% für seine Benchmark, den Exane ECI €. Das Tempo der Aktivitäten auf dem Sekundärmarkt sei hauptsächlich durch die vierteljährlichen Veröffentlichungen und einige spezifischere Transaktionen bestimmt worden. Bei den folgenden Titeln, die unter einem als übertrieben empfundenen Rückgang ihrer Basiswerte gelitten hätten, seien Aufstockungen vorgenommen worden: Iberdrola 2022 (Angst vor regulatorischen Risiken in Spanien), Artemis/Kering 2023 (enttäuschende Ergebnisse trotz beruhigendem Ausblick), adidas 2023 (enttäuschende Zahlen des Konkurrenten Nike), Atos/Worldline 2024 (enttäuschende Veröffentlichungen und Ausblick).

Die Wandelanleihe 2027 von Fnac Darty sei nach einer beruhigenden Veröffentlichung, die das im Zusammenhang mit der Pandemie optimierte Omnichannel-Modell bestätige, ebenfalls verstärkt worden. Diese Transaktionen seien durch Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor finanziert worden, der nach wie vor von einer sehr günstigen Dynamik bei einem asymmetrischen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage profitiere.

Die folgenden Wandelanleihen seien taktisch reduziert worden: BESI 2027, Soitec 2025 und STMicroelectronics 2027. Schließlich habe der Fonds mit einem Übernahmeangebot von IIF (Infrastructure Investments Funds) für die Falck Renewables-Gruppe erneut vom Thema M&A profitiert. Dieses Angebot habe es der Wandelaktie ermöglicht, bei der Ankündigung eine Performance von fast 25% zu erzielen, die über der Performance der zugrunde liegenden Aktie gelegen habe. Nur ein Teil der gehaltenen Position sei verkauft worden, da die Aktie weiterhin mit einem Abschlag zum theoretischen Übernahmepreis gehandelt werde.

Europäische Wandelanleihen seien im Rahmen einer strategischen Allokation nach wie vor von Interesse, da sie eine attraktive Konvexität bei durchschnittlichen Laufzeiten von fast vier Jahren bieten würden. Sie seien eine interessante Alternative zu Anleiheprodukten, da sie eine Long-Option auf solide Anlagemöglichkeiten bieten würden, verbunden mit einem angemessenen Engagement an den Aktienmärkten in einem Umfeld, in dem die Volatilität zurückgehe.

Der Fonds werde weiterhin hauptsächlich nach fundamentalen Kriterien verwaltet, die nach mehreren Phasen der Sektorrotation wieder in den Vordergrund gerückt seien. Die Konstruktion des Portfolios erlaube es, eine vorsichtige Positionierung auf den Aktienmärkten vorzuschlagen, die in den kommenden Monaten der Haupttreiber der Performance bleiben werde. Der Fonds habe ein Delta von fast 43% gegenüber 48% für seine Benchmark. Die Aktivitäten auf dem Primärmarkt dürften bis zum Jahresende zurückhaltend bleiben und jede Position werde während der Veröffentlichungssaison überprüft, um nur diejenigen Anlagen zu behalten, die korrekt bewertet und in der nächsten Phase der wirtschaftlichen Normalisierung von Interesse seien. (Stand vom 04.11.2021) (22.11.2021/fc/a/f)





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