DNCA Invest Alpha Bonds-Fonds: 12/2021-Bericht, Wertzuwachs von 2,00% - Fondsanalyse


14.01.22 10:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Alpha Bonds ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren eine höhere Wertentwicklung als der EONIA Index plus 2,5% nach Abzug von Gebühren zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Das Jahr 2021 werde als Jahr der Rekorde in die Geschichte eingehen. Wachstum, Inflation und Aktienmärkte würden Leistungen oder Niveaus aufweisen, die seit mehreren Jahrzehnten, wenn nicht sogar noch nie, erreicht worden seien. Die vielen positiven und negativen Überraschungen des Jahres (Aufschwung, Beschäftigung und Unternehmensgewinne, um nur einige positive zu nennen, und Schwankungen, Einschränkungen und steigende Rohstoffpreise als negative Elemente) hätten die großen Anleihenmärkte jedoch nur wenig gestört.

Der Dezember habe dieses Panorama nicht grundlegend verändert. Trotz der raschen Ausbreitung des Omikron sei das Wachstum, wenn auch vorübergehend gebremst, immer noch auf Kurs geblieben, wie die Frühindikatoren und das hohe Maß an Vertrauen, das von den privaten Haushalten und den Unternehmern zum Ausdruck gebracht worden sei, belegen würden.

Die Inflation habe die Erwartungen erneut übertroffen, die Aktienmärkte seien weiter gestiegen und die Zinssätze hätten sich kaum verändert. Allerdings dürfe man nicht übersehen, dass sich die Haltung der Zentralbanken auf beiden Seiten des Atlantiks deutlich geändert habe. Das beschleunigte Tapering in den USA, das angekündigte Ende des PEPP in der Eurozone, die beide im März nächsten Jahres auslaufen würden, und die erste Leitzinserhöhung der Bank of England seien die Vorboten einer Reduzierung der geldpolitischen Akkommodation, die auf den kräftigen Anstieg der Leitzinsen in vielen Schwellenländern seit dem späten Frühjahr dieses Jahres folge. Mehr als das Wachstum sei es die Inflation und ihre vorübergehende, weniger sichere Erwartung, die die zuvor skizzierten geldpolitischen Perspektiven verändere. Die Zinsmärkte hätten bislang kaum reagiert, da sie immer noch von der Liquidität und den Strömen von Marktteilnehmern beherrscht würden, die gezwungen seien, "koste es, was es wolle" zu kaufen.

Unser Wirtschaftsszenario für den Jahresbeginn geht von einem weiterhin dynamischen Wachstum aus, das sowohl von den Ausgaben der Verbraucher als auch von Investitionen in die Neugestaltung der Produktionskette und die Energiewende getragen wird, so die Experten von DNCA Investments. In letzterem Bereich würden die öffentlichen Ausgaben eine wichtige Rolle spielen. Die Inflation erscheine den Experten von DNCA Investments aufgrund des anhaltenden Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage, das nun nicht mehr nur die Güter, sondern auch den Arbeitsmarkt betreffe, immer noch widerstandsfähiger als erwartet. Die Zentralbanken würden jedoch gezwungen sein, sich mit mehr oder weniger Nachdruck gegen dieses exzessive Umfeld zu stemmen.

Bei der Vermögensverwaltung habe die Wertentwicklung des Monats von seinem Engagement im negativen Anleiherisiko profitiert, das die Experten von DNCA Investments im Berichtszeitraum nur marginal verringert hätten. Auch der Anstieg der Energie- und Gaspreise, insbesondere in Europa, habe die Inflationsraten wieder ansteigen lassen, die weiterhin ein Schwerpunkt des Portfoliomanagements seien. Schließlich hätten sich die Schwellenländeranleihen im Portfolio gut gehalten und der Euro habe erneut Schwäche an den Devisenmärkten gezeigt. Die Experten von DNCA Investments hätten die Long-Position CZK (Tschechische Krone) gegenüber dem Euro ausgebaut und eine gleichartige Position im Ungarischen Forint in Höhe von 1% des Vermögens eröffnet. An den Zinsmärkten hätten die Experten ihre festverzinslichen australischen Wertpapiere veräußert, ihre Positionen in auf Euro lautenden rumänischen Schuldtiteln ausgebaut und die Short-Position am langen Ende der Eurokurve leicht reduziert. (Stand vom 10.01.2022) (14.01.2022/fc/a/f)