DNCA Invest Alpha Bonds-Fonds: 10/2021-Bericht, Wertverlust von 0,67% - Fondsanalyse


18.11.21 09:34
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Alpha Bonds ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren eine höhere Wertentwicklung als der EONIA Index plus 2,5% nach Abzug von Gebühren zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Die im Laufe des Monats veröffentlichten Zahlen würden zeigen, dass sich die Wirtschaftstätigkeit in einem anhaltenden Tempo fortsetze, auch wenn die Signale zwischen einer robusten Nachfrage und einem durch Angebotsschwierigkeiten eingeschränkten Angebot gemischt seien. Der Inflationsdruck habe sich im Laufe des Monats verstärkt, angetrieben durch steigende Energiekosten. Angesichts dieses Umfelds hätten die Zentralbanken Neuseelands, Russlands, Brasiliens und Chiles ihre Leitzinsen im Laufe des Monats angehoben und viele andere, wie das Vereinigte Königreich, Kanada und Australien, hätten ihre Absicht bekundet, ihre Geldpolitik in naher Zukunft zu straffen.

An den Märkten habe die Anpassung der monetären Erwartungen nicht zu einem Anstieg der langfristigen Zinssätze geführt, die bei 30-jährigen Laufzeiten sogar gesunken seien. Obwohl die Breakeven-Inflationsraten im Laufe des Monats angestiegen seien, seien sie nach einer Korrektur am Ende des Monats weit von ihren Höchstständen entfernt gewesen.

Die Wertentwicklung des Fonds sei im Berichtsmonat negativ gewesen, was hauptsächlich auf Short-Positionen am langen Ende der Renditekurven der Eurozone und des Vereinigten Königreichs zurückzuführen sei. Die Experten von DNCA Investments hätten diese Bewegungen genutzt, um diese Positionen zum Monatsende leicht aufzustocken.

Die gute Nachfragedynamik dürfte sowohl die Wirtschaftstätigkeit als auch die Preise in den kommenden Quartalen weiter in die Höhe treiben und damit den Druck auf die Zentralbanken erhöhen, ihre Leitzinsen anzuheben. Da die Renditekurven in den meisten Industrieländern bereits sehr flach sind, erscheinen die langfristigen Zinssätze anfällig, so die Experten von DNCA Investments. Das Engagement des Portfolios sei daher negativ gegenüber den nominalen Zinskurven der Industrieländer. Die Experten von DNCA Investments würden an ihrer Break-even-Inflationsallokation in der Eurozone und den Vereinigten Staaten festhalten, ebenso wie an ihren Realzinspositionen in den Industrieländern, wo sie im positiven Bereich lägen. Die Anlagen in Staatsanleihen und Schwellenländerwährungen seien im Laufe des Monats geringfügig erhöht worden und würden nun fast 25% des Risikobudgets des Portfolios ausmachen.

Die Ex-ante-Volatilität des Portfolios hat im Laufe des Monats zugenommen, was sowohl auf den Anstieg der Volatilität an den Zinsmärkten als auch auf die Erhöhung unseres Engagements zurückzuführen ist, so die Experten von DNCA Investments. Mit weniger als 4% über einen Zeitraum von einem, drei, fünf und zehn Jahren bleibe er in komfortabler Entfernung von seiner Obergrenze. (Stand vom 09.11.2021) (18.11.2021/fc/a/f)