DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa: 10/2021-Bericht, Wertzuwachs von 4,21% - Fondsanalyse


26.11.21 08:50
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa (ISIN LU0314225409 / WKN A0MX5K, AL) zeichnet sich durch einen aktiven Investmentansatz mit quantitativer Unterstützung und klarem Fokus auf ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil zum Index aus, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Bei der Auswahl der ESG-Vorreiter gehe das Fondsmanagement systematisch vor, indem Finanzanalysen mit ESG-Daten der Unternehmen kombiniert würden. Im Zentrum des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa stünden europäische Aktien. Es würden Unternehmen ausgewählt, von denen das Fondsmanagement langfristig die größten Ertragsaussichten erwarte und die gleichzeitig bereits heute bei der Umsetzung von ESG-Kriterien führend seien.

Investiert werde unter anderem in Unternehmen, die Vorreiter in einer nachhaltig orientierten Wirtschaft seien und/oder ein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell vorweisen würden. Ziel des Fondsmanagements sei es, durch aktives Management gegenüber der Benchmark langfristig eine Outperformance in Euro zu erzielen. Dabei solle der Fonds von den Chancen einer sich wandelnden Welt profitieren und zugleich einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten.

Die globalen Aktienmärkte hätten sich im Monat Oktober sehr freundlich gezeigt und teilweise neue Höchststände erreichen können. Unterstützt worden sei diese Entwicklung von einer positiv verlaufenden Berichtssaison zum dritten Quartal. Ein Großteil der Unternehmen, sowohl in den USA als auch in Europa, habe die Gewinnerwartungen der Analysten übertreffen können. Damit sei den Marktteilnehmern vorerst die Angst vor fallenden Margen durch die erhöhte Inflation sowie anhaltenden Lieferkettenprobleme genommen worden.

Auch der Internationale Währungsfonds (IMF) gehe in seinem aktuellen "World Economic Outlook" davon aus, dass sich die bestehenden Lieferkettenprobleme im Laufe des Jahres 2022 sukzessive auflösen würden. Die letzten Inflationszahlen seien zwar sowohl in den USA mit 3,6% als auch in der Eurozone mit 4,1% (Deutschland 4,5%) zuletzt weiter deutlich erhöht gewesen. Die Europäische Zentralbank habe nach ihrer letzten Ratssitzung jedoch erneut ihre Meinung bestätigt, dass sie von nur vorübergehend erhöhten Preissteigerungen ausgehe. Konjunkturelle Frühindikatoren in Europa hätten jedoch auch im Oktober ein tendenziell rückläufiges Bild gezeigt.

So sei der ifo-Index den vierten Monat in Folge von 98,4 auf 97,7 Punkte gefallen. Der aggregierte Markit Eurozone Composite PMI sei von 56,2 im September auf 54,2 im Oktober gefallen. Der Dienstleistungssektor, gemessen am Markit Eurozone Services Index, sei von 56,4 auf 54,6 gefallen. Der Markit Eurozone Construction PMI hingegen habe sich auf 51,2 erholen können, von 50 im Vormonat. Das Verarbeitende Gewerbe sei nahezu unverändert bei 58,3 (58,6 im Vormonat) gewesen. Der deutsche Leitindex DAX habe den Monat 2,11% höher beendet. Der EURO STOXX 50 habe im vergangenen Monat 5,2% gewonnen. In den USA habe der Leitindex S&P 500 7,3% (EUR) zulegen können. Der globale MSCI World Index habe den Monat 6,0% (in EUR) höher beendet. Der DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa habe im Oktober 4,2% an Wert gewinnen können. (Stand vom 31.10.2021) (26.11.2021/fc/a/f)






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