DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa: 10/2019-Bericht, Wertzuwachs von 1,45% - Fondsanalyse


03.12.19 08:30
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien würden sicherstellen, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiere. Die Basis der Investmentstrategie sei eine Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtige. Das Investmentuniversum werde um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzende fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen würden.

Im Oktober hätten die Aktienmärkte die gute Performance des Vormonats weiter fortsetzen können. Analog zum September hätten zyklische Sektoren, wie z. B. Banken, Automobile und Baustoffe, die höchsten Gewinne verzeichnet. Gestützt werde die aktuelle Rally an den Aktienmärkten durch eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Beide Länder hätten sich auf einen "Phase-1"-Deal geeinigt. Hierdurch solle die für Ende des Jahres angekündigte Zollerhöhung von 25% auf 30% für chinesische Waren in Höhe von 250 Mrd. USD ausbleiben. Gleichzeitig habe China angekündigt, die Einfuhr von amerikanischen Agrarwaren auf 40 bis 50 Mrd. USD in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen.

Auch beim Thema Brexit habe es Fortschritte gegeben. Die britischen und irischen Ministerpräsidenten hätten sich Anfang Oktober über die Ausgestaltung des nordirischen Backstop einigen können. Auch von der EU sei diese Lösung gebilligt worden. Der Versuch, den Brexit bis zum 31.10 2019 durchzusetzen, sei erneut im britischen Parlament gescheitert. Hierauf sei die erneute Verlängerung der Frist bis zum 31.01.2020 gefolgt. Der Ifo Geschäftsklimaindex habe auf seinem Niveau vom September von 94,6 Punkten verharrt.

Der europäische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe habe seinen schwachen Vormonatswert von 45,7 leicht auf 45,9 Punkten erhöhen können. An den Frühindikatoren zeigt sich zwar aktuell noch keine nachhaltige Erholung, aber die Daten scheinen sich zumindest zu stabilisieren, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A. An den europäischen Börsen habe der EURO STOXX 50 im September 1,1% gewonnen. Der breiter gefasst MSCI Europe habe 0,9% hinzugewonnen. Der deutsche Leitindex DAX sei um 3,5% angestiegen.

Der Fonds habe im Monat Oktober 1,5% gewonnen und damit leicht über Marktniveau gelegen. Die leicht bessere Performance zeige sich im Fonds insbesondere in den Sektoren nicht-zyklische Konsumgüter, Technologie und Energie. Auf Unternehmensebene habe sich die Aktie von SAP gut entwickelt. Das Unternehmen sei der globale Marktführer von Software für die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Die Aktie habe im Oktober einen Gewinn von ca. 10,1% verzeichnen können und damit ca. 35 Basispunkte zur Portfolioperformance beigetragen. Grund seien sehr starke Quartalszahlen gewesen.

Insbesondere der Umsatz mit cloudbasierten Softwarelösungen habe sich stärker als von Analysten erwartet entwickelt. Auch wenn sich die globalen politischen Risiken wie Brexit und Handelskonflikte zuletzt abgeschwächt hätten, bleibe der Markt volatil. Durch die starke Kursentwicklung der letzten beiden Monate werde eine Erholung der Konjunktur bereits in vielen Aktien eingepreist. Die am 12. Dezember angesetzten Neuwahlen in Großbritannien würden zeigen, ob sich Boris Johnson durchsetzen könne und ein geordneter Brexit zum 31.01.2020 möglich sei. Auch der "Phase-1"-Deal zwischen den USA und China sei noch nicht in trockenen Tüchern. Zudem bleibe abzuwarten, welche Maßnahmen diese Einigung tatsächlich beinhalte. (Stand vom 31.10.2019) (03.12.2019/fc/a/f)






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