DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa: 07/2020-Bericht, Wertzuwachs von 1,40% - Fondsanalyse


01.09.20 08:50
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa (ISIN LU0314225409 / WKN A0MX5K, AL) bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien würden sicherstellen, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiere. Die Basis der Investmentstrategie sei eine Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtige. Das Investmentuniversum werde um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzende fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen würden.

Im Monat Juli hätten die globalen Aktienindices ein gemischtes Bild verzeichnet. Während zu Beginn des Monats die rückläufige Arbeitslosenquote in den USA, und positive Forschungsergebnisse für einen Corona-Impfstoff den Märkten Auftrieb verliehen habe, habe der Anstieg der Covid19-Infektionen in der zweiten Monatshälfte die Börsen belastet. Die begonnene Berichtssaison habe deutliche Unterschiede zwischen Unternehmen, die durch die Pandemie unter Druck geraten seien und Unternehmen offenbart, deren Geschäftsmodell dafür gesorgt habe, dass sie kaum getroffen worden seien oder sogar von der aktuellen Situation hätten profitieren können.

Wie stark sich die Pandemie auf das wirtschaftliche Geschehen ausgewirkt habe, hätten die Konjunkturdaten für das zweite Quartal gezeigt. Mit einem Rückgang von 10,1% gegenüber dem Vorquartal habe Deutschland den stärksten Konjunktureinbruch seit dem Beginn der quartalsweisen Aufzeichnung der Konjunkturdaten verzeichnet. Für die USA seien mit einem Minus von 9,5% ebenfalls erschreckend schwache und kaum für möglich gehaltene Zahlen veröffentlicht worden.

In Folge dessen habe der deutsche Leitindex DAX den Monat unverändert beendet. Der EURO STOXX 50 habe im vergangenen Monat 1,5% verloren. Der breiter gefasst MSCI Europe habe 1,3% schwächer abgeschlossen. Auch der Fonds habe den Monat mit einem Plus von 1,4% beenden können. Im August richte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die fortschreitende Berichtssaison für das zweite Quartal 2020, die mehr Aufschluss über die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 und den Ausblick in das zweite Halbjahr 2020 geben werde. Ebenfalls werde der Markt die wirtschaftlichen Frühindikatoren und die Entwicklung der Covid-19- Infektionszahlen beobachten. Die Hoffnung der Anleger liege auf einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung in der zweiten Jahreshälfte. (Stand vom 31.07.2020) (01.09.2020/fc/a/f)






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