DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa: 01/2020-Bericht, Wertrückgang von 0,09% - Fondsanalyse


05.03.20 13:00
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa (ISIN LU0314225409 / WKN A0MX5K, AL) bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien würden sicherstellen, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiere. Die Basis der Investmentstrategie sei eine Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtige. Das Investmentuniversum werde um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzende fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen würden.

Im Januar habe sich zunächst der Höhenflug der Aktienmärkte weiter fortgesetzt. Auch die zwischenzeitliche Spannung im Nahen Osten, rund um die Tötung des iranischen Generals Quasem Soleimani, habe den Märkten nur kurz zusetzen können. Die Nachrichten um den Ausbruch des Corona-Virus in China hätten dann allerdings für ein abruptes Ende des Höhenflugs gesorgt. Besonders Befürchtungen, wonach sich die Epidemie zu einem sogenannten "schwarzen Schwan" entwickeln könnte - ein unerwartetes, aber wirkungsmächtiges Ereignis, hätten die Börsianer in Verkaufsstimmung versetzt.

Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Brexit-Referendum sei Großbritannien Ende Januar aus der Europäischen Union ausgetreten. Während sich jedoch die politischen Beziehungen zwischen der EU und dem ehemaligen Mitglied grundlegend geändert hätten, würden die ökonomischen Verhältnisse hinsichtlich des bis zum Jahresende geltenden EU-Binnenmarktes und der Zollunion zumindest vorerst die gleichen bleiben. In den nächsten Monaten werde über ein Freihandelsabkommen entschieden, das die Wirtschaftsbeziehungen nach dem Ende der Übergangsfrist regele. Dabei könne auch ein Austritt ohne dieses Abkommen derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Der ifo Geschäftsklimaindex sei im Januar um 0,4 Punkte auf 95,9 Punkte gefallen. Im Gegensatz hierzu habe sich der europäische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe um 1,6 Punkte auf 47,9 Punkte verbessert. An den europäischen Börsen habe der EURO STOXX 50 im Januar 2,6% verloren. Der breiter gefasst MSCI Europe habe 1,2% eingebüßt.

Der deutsche Leitindex DAX sei um 2,0% gefallen. Der DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa habe den Monat 0,1% schwächer abgeschlossen. Damit habe der Fonds den turbulenten Januar besser abschließen können als die europäischen Vergleichsindices. Auf Unternehmensebene habe sich die Aktie von Novo Nordisk, dem weltweit größten Insulinproduzenten, gut entwickelt. Die Aktie habe in dem Monat einen Gewinn von ca. 6,7% verzeichnen können und damit ca. 16 Basispunkte zur Portfolioperformance beigetragen.

Die Corona-Epidemie und deren mögliche wirtschaftliche Auswirkungen könnte vorerst für weiterhin hohe Schwankungen am Aktienmarkt sorgen. Sollte sich hier allerdings die Auswirkung als weniger schlimm erweisen, sei der Aktienmarkt aufgrund der weiterhin lockeren Zentralbankpolitik und den sich stabilisierenden wirtschaftlichen Frühindikatoren weiter gut gestützt. (Stand vom 31.01.2020) (05.03.2020/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0314225409 A0MX5K 33,95 € 22,23 €