BayernInvest Osteuropa Fonds: 07/2019-Bericht, Wertzuwachs von 1,76% - Fondsanalyse


03.09.19 08:30
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der BayernInvest Osteuropa Fonds (ISIN LU0128942959 / WKN 795321, ANL) ist ein Regionenfonds, der sich durch eine aktive Selektion von Aktienwerten osteuropäischer Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen auszeichnet, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Osteuropäische Aktien - gemäß der Benchmark der Experten - hätten nach der kräftigen Erholung im Juni ihren Aufwärtstrend im Juli fortgesetzt. Seit Jahresbeginn liege der Gesamtertrag für die Region im Bereich einer deutlich zweistelligen Performance. Der Markt mit der besten Performance der Region sei die Türkei gewesen, unterstützt durch eine kräftige Zinssenkung der Zentralbank. Russland, der wichtigste Markt der Experten, sei der zweitbeste Performer des Monats gewesen, gefolgt von den Aktienmärkten in Ungarn und Tschechien, die den Monat ebenfalls im positiven Bereich beendet hätten. Am schlechtesten habe sich Polen im Berichtszeitraum entwickelt, belastet durch den Bankensektor.

Die Übergewichtung der Experten in Russland und die Untergewichtung in Polen hätten positiv zur Entwicklung des Fonds beigetragen. Hingegen habe die vorsichtige Positionierung in der Türkei, in Ungarn und in Tschechien die Performance im vergangenen Monat belastet.

Die Investoren würden auf konkretere Anzeichen für Fortschritte bei den Verhandlungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China warten und Klarheit hinsichtlich des weltweiten wirtschaftlichen Momentums verglichen mit der Lockerung der Zentralbanken suchen. Insgesamt würden die Experten auch weiterhin denken, dass eine akkommodierendere Geldpolitik der großen weltweiten Zentralbanken (FED, EZB) die Emerging Markets (EM) im Hinblick auf Mittelzuflüsse unterstützen sollte, weil dadurch die lokalen Anleihenrenditen und die lokalen Währungen der Emerging Markets attraktiver würden.

Historisch betrachtet wirke sich ein schwacher US-Dollar positiv auf die relative Performance von EM-Aktien aus. Die besseren Makro-Fundamentaldaten, die in den letzten paar Jahren erreicht worden seien (dank strafferer Geld- und Fiskalpolitik), hätten EM-Aktien geholfen, relativ gut durch die jüngste Volatilität zu kommen. Trotzdem, alles in allem wären Fortschritte bei den Handelsgesprächen notwendig, damit sich die genannten positiven Aspekte tatsächlich auswirken könnten. Während das Basisszenario der Experten weiterhin davon ausgehe, dass eine Einigung im Handelsstreit vor der US-Wahl wahrscheinlich sei, werde die Volatilität dennoch andauern. Geduld sei daher erforderlich.

Angesichts der möglichen Verlangsamung des Wirtschaftszyklus und einer möglichen Verschärfung der Handelsspannungen sei der Fonds defensiv positioniert. Die Experten würden in Russland übergewichtet und im Rest der Region untergewichtet bleiben. Die Risikoprämien in Russland seien aufgrund der Sanktionen gestiegen, aber die Wirtschaft erweise sich als belastbar, die Aktienbewertungen seien weiterhin attraktiv und die Dividendenrenditen hoch.

Gleichzeitig seien die Experten in den CEE-Märkten Polen, Ungarn und Tschechien untergewichtet, da diese von einer möglichen wirtschaftlichen Verlangsamung in Deutschland und der Eurozone am stärksten betroffen sein könnten. Hingegen sollte in Polen der zuletzt angekündigte kräftige steuerliche Impuls, der eine Größenordnung von ungefähr 2% des BIP aufweise und hauptsächlich auf den privaten Konsum ausgerichtet sei, das polnische Wachstum stärken und sich positiv gegenüber Unternehmen auswirken, die von Konsumausgaben abhängig seien. (Stand vom 31.07.2019) (03.09.2019/fc/a/f)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0128942959 795321 98,75 € 80,99 €