BayernInvest Global Flex Income Fonds: 07/2017-Bericht, Wertrückgang von 0,13% - Fondsanalyse


07.09.17 08:30
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der Absolut-Return orientierte Multi Assetklassen BayernInvest Global Flex Income Fonds (ISIN LU0828722487 / WKN A1J4AJ, AL) zielt darauf ab, eine marktunabhängige Rendite bei niedriger Korrelation zu klassischen Assetklassen zu erzielen, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Das Management des BayernInvest Global Flex Income Fonds beinhalte drei Bausteine der Asset Allokation und ein Value-at-Risk basiertes Risikomanagement zur Generierung eines attraktiven Rendite-Risiko Profils.

Die strategische Asset Allokation biete Diversifikation und nutze längerfristige Kapitalmarkttrends über viele Assetklassen. Die taktische Asset Allokationskomponente generiere Zusatzerträge durch die kurzfristige Ausnutzung von Marktineffizienzen. Die proaktive Portfoliosteuerung nutze negative Korrelationen zur aktiven Diversifikationssteuerung und Risikooptimierung.

Notenbankpolitik und politische Ereignisse hätten auch im Juli die Kapitalmärkte bestimmt. Dabei würden gute Konjunkturzahlen und Unternehmensgewinne für das zweite Quartal beinahe in den Hintergrund treten. EZB und FED hätten im Juli den Marktteilnehmern signalisiert, dass die konjunkturelle Entwicklung eine moderate Reduzierung der expansiven Geldpolitik erlaube. Die FED sei im Zinszyklus der EZB zwei bis drei Jahre voraus. Nach vier Zinsanhebungen seit 2015 werde hier nun auch eine Reduktion der Notenbank-Bilanz diskutiert. Die EZB sei von einer Zinsanhebung noch weit entfernt, sie werde im September nach der Sommerpause aber die Reduktion des Anleihekaufprogramms ankündigen.

Vor diesem Hintergrund habe der Euro gegenüber vielen Währungen, insbesondere aber gegenüber dem Dollar, seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Dies sei für global anlegende Portfolien insofern problematisch, als Anlagen in Fremdwährung durch die Währungskonvertierung in Euro allein durch die Wechselkursentwicklung an Wert verlieren würden. Aber auch auf Unternehmensebene drücke ein starker Euro auf die Gewinnmargen. Dies gelte insbesondere für die exportstarke deutsche Industrie.

Im Juli habe der Euro gegenüber dem US-Dollar knapp 4 US-Cent, also knapp 3,6 Prozent aufgewertet. Der starke Euro belaste insbesondere die Aktien in Euroland. Der repräsentative EURO STOXX 50-Index steige im Juli trotz guter Konjunkturdaten nur um 0,3 Prozent. Der exportorientierte deutsche Aktienindex DAX verliere dagegen im Berichtsmonat 1,7 Prozent. US-Aktien, gemessen am S&P 500, könnten dagegen ihren Aufwärtstrend fortsetzen und würden in USD 2 Prozent gewinnen. In Euro würden US-Aktien dagegen 1,4 Prozent verlieren.

Der BayernInvest Global Flex Income Fonds habe im Juni 0,1 Prozent verloren. Positiv habe sich die relativ niedrige Zinssensibilität im Fonds ausgewirkt. Aber auch eine partielle Absicherung der US-Dollar-Quote habe positive Wertbeiträge geliefert. Auch Unternehmensanleihen hätten durch die Einengung der Credit-Spreads, der Renditeaufschläge gegenüber Staatsanleihen, gewonnen. (Stand vom 31.07.2017) (07.09.2017/fc/a/f)






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