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BNY Mellon Digital Assets Fund: Blockchain - Zukunftspotenzial im Luxus- und Lebensmittelsektor


04.11.19 14:30
BNY Mellon IM

Brüssel (www.fondscheck.de) - Immer mehr Unternehmen nutzen die Blockchain, um ihre Produkte zu orten und nachzuverfolgen. Erik Swords, Fondsmanager des BNY Mellon Digital Assets Fund (ISIN IE00BHPRMQ48 / WKN nicht bekannt) bei Mellon - einer Gesellschaft von BNY Mellon Investment Management - erklärt, wie Unternehmen aus dem Lebensmittel- und dem Mode- und Luxusgütersektor die digitale Technologie für sich nutzen und welches Zukunftspotenzial diese hat.

Im Verbrauchsgütersektor werde die Blockchain-Technologie von großen Lebensmittelketten vor allem dafür genutzt, um verderbliche Ware genau zu orten und die Lieferkette genau nachverfolgen zu können. Zwei Phänomene hätten die neue Anwendung beschleunigt: Erstens Erkrankungen, die durch Lebensmittel verursacht worden seien, zu begrenzen. Zweitens den Bedarf von Verbrauchern nach mehr Transparenz über die Herkunft der Ware zu decken. Da die Blockchain-Technologie fälschungssichere Informationen in Echtzeit über die Waren vom Bauernhof zum Lkw, vom Lkw zum Zoll bzw. Hafen, vom Schiff zum Großhandel und schlussendlich zum Supermarkt liefere, gehe man davon aus, dass sie zum Standard für Unternehmen mit komplexen Lieferketten werde.

Eine der größten multinationalen Supermarktketten weltweit habe ihre Salatlieferanten dazu verpflichtet, bis Ende 2019 die lückenlose Nachverfolgung des gelieferten Salats zu gewährleisten. Dem vorausgegangen seien einige Zwischenfälle mit verunreinigtem Salat in den USA. Die Zeit zur Nachverfolgung vom Supermarkt zum Produzenten habe durch den Einsatz der Blockchain-Technologie von Wochen und Tagen auf Sekunden reduziert werde können. Das sei umso wichtiger, weil Lebensmittelskandale das Vertrauen der Verbraucher schädigen würden, zu Krankenhausbehandlungen oder in extremen Fällen sogar zum Tod führen würden und nicht betroffene Waren von anderen Herstellern aus dem Verkehr gezogen würden. Man erwarte, dass die Technologie darüber hinaus dazu führen werde, dass auch kleinere internationale Zulieferer in Lieferketten zukünftig einbezogen würden, Krankheiten aufgrund von Lebensmittelverunreinigungen minimiert würden, das Verbrauchervertrauen gestärkt und die Menge an Abfall reduziert werde.

Der zweite Wachstumstreiber der Blockchain-Technologie liege in der Transparenz. In Europa habe eine große Supermarktkette eine größere Kundenzufriedenheit mit deren Produkten erzielt, indem dem Verbraucher mithilfe der neuen Technologie zusätzliche Informationen zur Herkunft der gekauften Lebensmittel geliefert worden seien. Ein Beispiel: Die Verkaufszahlen von Hühnchen seien stark angestiegen, nachdem Verbraucher Informationen über die genaue Lieferkette erhalten hätten. Da die jüngeren, digital sozialisierten Generationen zunehmend das Konsumentenverhalten bestimmen würden, gehe man von einer wachsenden Nachfrage im Bereich der Telematik, also der Verknüpfung von Kommunikation und Information, in puncto Herkunft, ökologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Lebensmittel aus.

Unternehmen, die Luxus- und insbesondere Modeprodukte anbieten würden, seien oft mit dem Thema Fälschungen konfrontiert, die den Ruf der Marke beeinträchtigen und die Nachfrage schmälern könnten. Aus diesem Grund habe eine der weltweit größten und beliebtesten Modemarken nach einer Lösung gesucht, um die Echtheit ihrer global verkauften Produkte besser zu belegen. Das sei insbesondere wichtig, wenn Waren vom Point of Sale auf den Sekundärmarkt gelangen würden. Indem Waren mit einem eingebetteten RFID-Chip ausgestattet und dadurch auf der Blockchain, die alle Daten fälschungssicher erfasse, nachverfolgt werden könnten, steige das Vertrauen der Konsumenten in die Luxusgüter und damit auch der Wert derselben. "Wir sind davon überzeugt, dass die neue Technologie zukünftig verstärkt von Designern und Luxusgüter-Herstellern genutzt wird, um ihre Marke zu schützen und von Verbrauchern, um Fälschungen von den Originalen zu unterscheiden", so Erik Swords weiter.

Erik Swords sei der Fondsmanager des BNY Mellon Digital Assets Fund von Mellon Investments Corporation (Mellon), der seit September in Deutschland für institutionelle Anleger und Endanleger über den Drittvertrieb erhältlich sei. Der themenspezifische globale Aktienfonds mit Long-Only-Strategie sei in Digital-Asset-Unternehmen investiert, die von Umsatzchancen bzw. Kosteneinsparungen durch die Blockchain-Technologie profitieren würden. (04.11.2019/fc/a/f)