BB Global Macro (Lux)-Fonds: 09/2019-Bericht, Performanceplus von 1,0% - Fondsanalyse


05.11.19 13:30
Bellevue Asset Management AG

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der BB Global Macro (Lux)-Fonds habe im September eine Rendite von 1,0% bei einer realisierten Volatilität von 3,1% erwirtschaftet. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 2,7% zugelegt, der JPM Global Government Bond Index habe 0,3% eingebüßt und Rohstoffe hätten ein Plus von 2,5% verzeichnet (jeweils gehedgt und in EUR).

Im September leisteten all die Strategien der Experten der Bellevue Asset Management AG einen positiven Performancebeitrag: Aktien (+0,64%), Staatsanleihen (+0,22%), Nicht-Staatsanleihen (+0,11%) und Devisen (+0,07%). Sie hätten den Monat mit einem gegenüber dem Vormonat unveränderten Netto-Aktienexposure von 26% beendet. Im Berichtsmonat hätten sie den Großteil ihrer Long-Put-Option auf den DAX verlängert. Auf die Position würden jetzt 9% des Portfolio-NAV entfallen. Außerdem hielten die Experten der Bellevue Asset Management AG unverändert an ihrer Short-Position in Staatsanleihen von -28% fest, die sich aus 10-jährigen US-Treasuries (-22%) und 10-jährigen Bundesanleihen (-6%) zusammensetzt.

Diese Position habe von den restriktiveren Kommentaren des FED nach der letzten Sitzung profitiert, was einen Anstieg der Rendite 10-jähriger UST von einem Niveau von 1,5% zu Monatsbeginn auf 1,7% zum Monatsende nach sich gezogen habe.

Das Engagement der Experten der Bellevue Asset Management AG in Nicht-Staatsanleihen verringerte sich weiter von 16% auf 15%, dies nach dem vorzeitigen Rückkauf einer Anleihe durch einen Emittenten und eine weitere reguläre Rückzahlung. Ihnen würden die Bewertungen an den Kreditmärkten recht teuer erscheinen, weshalb sie auf einen besseren Einstiegszeitpunkt warten würden.

Im September habe die US-Notenbank ihren Leitzins wie erwartet um 25 Bp gesenkt, aber die Erwartungen für weitere baldige Zinssenkungen gedämpft. Dies habe zur Folge gehabt, dass die Finanzmärkte ihre Erwartungen bezüglich weiterer Senkungen des US-Leitzinses nach unten korrigiert hätten. Demgegenüber habe sich die EZB gemäßigter als angenommen präsentiert. Die Zinssituation unterliege somit weiterhin starken Schwankungen. Die Szenarien der Experten würden unverändert bleiben:

Szenario 1 mit einer Gewichtung von 40% gehe von einem langsamen positiven Wirtschaftswachstum und einer Senkung der US-Leitzinsen um 0,25% bis Ende Dezember aus. Dieses Szenario wäre positiv für Aktien, neutral bis positiv für Nicht-Staatsanleihen und negativ für Staatsanleihen.

Szenario 2 mit einer Gewichtung von 40% rechne mit einer leichten wirtschaftlichen Rezession. Im Gegensatz zu vorherigen Wirtschaftsflauten finde dieser Abschwung in einem Niedrigzinsumfeld statt und die Banken würden zudem stärkere Bilanzen aufweisen. Die Experten der Bellevue Asset Management AG glauben daher nicht, dass sich die Lage zuspitzt und in eine neue Finanzkrise mündet. Dieses Szenario wäre leicht negativ für Aktien, Nicht-Staatsanleihen und Staatsanleihen.

Szenario 3 mit einer Gewichtung von 20% gehe von einer Rezession aus, die eine kräftige Korrektur von Aktien und Nicht-Staatsanleihen nach sich ziehe. Staatsanleihen würden die Verluste am Aktienmarkt kaum kompensieren, da sich deren Renditen bereits auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen würden. (Stand vom 30.09.2019) (05.11.2019/fc/a/f)





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