BB Global Macro (Lux)-Fonds: 07/2020-Bericht, Wertrückgang von 1,3% - Fondsanalyse


03.09.20 14:00
Bellevue Asset Management

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im Juli eine Negativrendite von 1,3% bei einer realisierten Volatilität von 9,0% erzielt. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 0,1% nachgegeben, der JPM Global Government Bond Index habe 1,8% schwächer geschlossen und Rohstoffe hätten 0,9% an Wert eingebüßt (jeweils in EUR).

Im Juli hätten Aktien die Fondsperformance um 1,9% geschmälert, während Devisen und Nicht-Staatsanleihen einen positiven Beitrag von 0,5% und 0,3% geleistet hätten. Die Aktienstrategie der Experten der Bellevue Asset Management AG wurde durch das Engagement im Biotechnologiesektor und in Dividendenfutures belastet. Ihr Devisenexposure habe vom Wertverlust des Greenback ggü. dem EUR (-4,6%) profitiert, da sie ihre USD-Investitionen abgesichert hätten. Die Spreads bei Nicht-Staatsanleihen hätten sich weiter verengt.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG hielten im Monatsverlauf unverändert an ihrer Nettoaktienquote von 33% und einem Exposure in Nicht-Staatsanleihen von nahezu 25% fest. Im Aktienbereich würden sie den Biotechsektor als Kerninvestition betrachten. Außerdem würden ihnen Value-orientierte Anlagen wie etwa Dividendenfutures, Betreiber von wichtigen Transportdrehscheiben und Ölwerte mit starkem Aufwärtspotenzial nach der COVID-19-Krise gefallen. Bei Nicht-Staatsanleihen würden die Experten Anlagechancen in den Schwellenländern finden. Sie würden an ihrer reduzierten Positionierung im USD festhalten und weiterhin auf langfristige Staatsanleihen verzichten.

Das Risikomanagementmodell der Experten der Bellevue Asset Management AG errechnet derzeit eine Volatilität von 8,3%, womit sie wieder ihrem mittelfristigen Ziel entsprechen.

Einige Schwellenländer und die Südstaaten der USA würden nach wie vor hohe COVID-19-Infektionsraten verzeichnen, obwohl die Zahlen darauf hindeuten würden, dass sich ein Höhepunkt abzeichne.

Im Juli haben die Experten der Bellevue Asset Management AG keine Anpassungen an unseren Szenarien vorgenommen.

Szenario 1 mit einer Gewichtung von 10% gehe von einer V-förmigen Erholung aus. Die Wirtschaft werde wieder auf Normalbetrieb hochgefahren und erhole sich recht schnell. Die USA und Europa würden eine bessere Performance als die Schwellenländer bieten, da letztgenannte erst später von der Epidemie betroffen gewesen seien. US-Risikoanlagen würden besser abschneiden dank der massiven fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen der US-Regierung und des FED. Dieses Szenario sei positiv für Aktien und Hochzinsanleihen und negativ für Staatsanleihen.

Szenario 2 mit einer Gewichtung von 60% rechne mit einer U-förmigen Erholung. Die USA und Europa würden ihre Volkswirtschaften ab Juni schrittweise wieder hochfahren. Es werde jedoch dauern, bis Lieferkettenstörungen und deren Folgen behoben seien, und einige Sektoren, wie etwa die Flug- und Tourismusbranche, würden Jahre benötigen, um sich von der Krise zu erholen. Dieses Szenario sei positiv für Aktien und Hochzinsanleihen und neutral bis negativ für Staatsanleihen.

Szenario 3 mit einer Gewichtung von 30%: Die Pandemie breite sich schneller aus, da die Volkswirtschaften zu schnell hochgefahren worden seien, woraufhin die Konjunktur noch stärker abkühle. Das sei negativ für Aktien und Hochzinsanleihen, aber positiv für Staatsanleihen. (Stand vom 31.07.2020) (03.09.2020/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0494761835 A1CW3N 172,87 € 143,17 €