BB Global Macro (Lux)-Fonds: 04/2021-Bericht, Wertanstieg von 0,6% - Fondsanalyse


02.06.21 08:30
Bellevue Asset Management

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im April eine Rendite von 0,7% bei einer Volatilität von 4,4% erzielt. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 2,2% zugelegt, der JPM Global Government Bond Index habe 1,3% nachgegeben und Rohstoffe hätten sich um 5,8% (jeweils in EUR) verteuert.

Positive Beiträge zur Fondsperformance hätten Devisen (+0,44%) und Aktien (+0,24%) geleistet. Nicht-Staatsanleihen seien mit 0,02% so gut wie auf der Stelle getreten und Staatsanleihen hätten einen marginalen Verlust von 0,05% verzeichnet. Da der Greenback im Monatsverlauf 2,9% auf den Euro eingebüßt habe, habe ihre Devisenstrategie von den großen Hedge-Positionen profitiert, die das USD-Exposure auf -4% reduzieren würden. Im Aktienbereich hätten sich Dividenden-Futures und der Biotechnologiesektor als wichtige Performancetreiber erwiesen, da S&P 500 und DAX neue Rekordhochs erreicht hätten. Im Bereich der Staatsanleihen habe sich die Rendite 10-jähriger UST um 10 Bp verengt, während die Rendite deutscher Bundesanleihen um 8 Bp gestiegen sei. Diese gegenläufigen Effekte in Kombination mit einer leichten Abflachung der US-Renditekurve würden die geringe Rendite dieser Strategie erklären.

Im Monatsverlauf erhöhten die Experten der Bellevue Asset Management AG ihre Nettoaktienquote von 27% auf 31%, indem sie Short-Positionen verringerten. Ihre Nettoallokation in Staatsanleihen sei von 97% auf 100% gestiegen, während sich diejenige in Nicht-Staatsanleihen unverändert auf 20% belaufe. Das USD-Exposure der Experten liege nach wie vor bei -4% und ihre Position in Gold weiterhin bei 0,8%.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG haben die Szenarien im April folgendermaßen angepasst:

Szenario 1 mit einer Gewichtung von 30% gehe davon aus, dass amerikanische Aktien angesichts der weltweit expansiven Geldpolitik weiter auf eine Blase zusteuern. Die konjunkturelle Erholung, die sich in den USA bereits etabliert habe, weite sich auf Europa, Japan und schließlich auf die Schwellenländer aus. Das sei besonders positiv für Value-Werte und Schwellenländeraktien, leicht positiv für Hochzinspapiere und negativ für Staatsanleihen.

Szenario 2 mit einer Gewichtung von 50% rechne damit, dass die Headline-Inflation in den USA infolge eines Basiseffekts und der ersten Tapering-Schritte der US-Notenbank vorübergehend auf 4% steige. Dies werde eine Konsolidierungsphase bei Aktien auslösen. Auch Staatsanleihen würden konsolidieren, da sie zwischen der Angst vor einer steigenden Inflation (negativ) und einer Flucht in Qualität (positiv) gefangen seien. Dieses Umfeld sei neutral bis negativ für Hochzinsanleihen.

Szenario 3 mit einer Gewichtung von 20% basiere auf der Annahme, dass die US-Aktienmärkte überbewertet seien und eine technische Korrektur erleben würden. Es gebe mehrere potenzielle Impulsgeber, darunter Erwartungen höherer Steuern in den USA, eine Neuausrichtung der US-Geldpolitik, steigende geopolitische Risiken infolge von Spannungen in den sino-amerikanischen Beziehungen usw. Das sei negativ für Aktien und Hochzinsanleihen. Je nach Impulsgeber könnten eine Flucht in Qualität und fallende Staatsanleiherenditen die Folge sein. (Stand vom 30.04.2021) (31.05.2021/fc/a/f)






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