BB Global Macro (Lux)-Fonds: 02/2019-Bericht, Performanceplus von 0,7% - Fondsanalyse


01.04.19 11:30
Bellevue Asset Management AG

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im Februar eine Rendite von 0,7% bei einer realisierten Volatilität von 4,2% erwirtschaftet. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 3,4% zugelegt, der JPM Global Government Bond Index habe 0,1% eingebüßt und Rohstoffe hätten ein Plus von 4,4% (jeweils in EUR) verzeichnet.

Auch im Februar habe sich die Risk-on-Strategie der Experten ausgezahlt: Aktien und Nicht-Unternehmensanleihen hätten 1,0% bzw. 0,25% zur Fondsperformance beigesteuert. Staatsanleihen hätten hingegen die Wertentwicklung des Fonds mit 0,45% belastet. Die Devisenengagements der Experten hätten einen neutralen Beitrag ergeben.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG hielten im Monatsverlauf unverändert an ihrer Aktienpositionierung (32%) fest. Ihre Position in Dividenden-Futures hätten sie ausgebaut. Diese Instrumente würden in ihren Augen mit Blick auf mögliche Dividendenkürzungen ein zu negatives Szenario abbilden. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Unternehmen gewöhnlich sogar in schwierigeren Zeiten davor zurückschrecken würden, ihre Dividenden zu kürzen.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG haben ihre Allokation in Staatsanleihen von 61% auf 58% gesenkt, dies in Anbetracht der deutlich gesunkenen Anleiherenditen. So sei die Rendite 10-jähriger US-Papiere und Bunds auf 2,7% bzw. 0,2% gefallen. Von einer weiteren Reduktion der Position hätten die Experten bisher abgesehen, da sie ihre wichtigste Absicherung gegenüber Aktien- und Kreditrisiken darstelle.

Ihr Engagement bei nichtstaatlichen Anleihen beließen die Experten der Bellevue Asset Management AG praktisch unverändert bei 20%. Darüber hinaus hätten sie damit begonnen, ihr Exposure in den Schwellenländern zu reduzieren und ihre Beteiligung an europäischen Finanztiteln aufzustocken.

Im Februar haben die Experten der Bellevue Asset Management AG ihre Szenarien unverändert beibehalten. Von der US-Notenbank seien inzwischen wieder weniger restriktive Töne zu vernehmen, und globale Aktien seien attraktiver bewertet, dies vor allem außerhalb der USA. Auf kurze Sicht spreche dies für eine Aktienmarktrallye, wie in Szenario 1 beschrieben. Mittelfristig seien die Experten jedoch vorsichtiger, da der Wirtschafts- und Kreditzyklus in vielen Regionen der Welt bereits weit fortgeschritten sei.

Szenario 1 (Gewichtung 40%) gehe von einer Aktienmarktrallye aus. Dabei handle es sich um eine technische Erholung nach der deutlichen Korrektur im letzten Jahr. Dieses Szenario würde Aktien und Risikoanlagen im Allgemeinen begünstigen, sich jedoch geringfügig negativ auf Staatsanleihen auswirken.

Szenario 2 mit einer Gewichtung von 30% gehe von einer Verringerung der USD-Liquidität aus, was Schwellenländer, Rohstoffe und die europäische Peripherie belasten dürfte. Hier setze sich praktisch das Umfeld fort, das man im Jahr 2018 erlebt habe. Dieses Szenario würde sich positiv auf Staatsanleihen aus den Kernmärkten auswirken und hätte leicht negative Auswirkungen auf Aktien und Nicht-Staatsanleihen.

Szenario 3 mit einer Gewichtung von 30% gehe von einer kräftigen Korrektur bei Aktien und Nicht-Staatsanleihen aus. Auslöser könnten eine konjunkturelle Abschwächung in den Industrienationen oder eine Finanzkrise in den Schwellenländern sein. Dieses Szenario sei positiv für Staatsanleihen und den USD. (Stand vom 28.02.2019) (01.04.2019/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0494761835 A1CW3N 170,79 € 159,72 €