Aramea Tango#1-Fonds: 10/2021-Bericht, Wertminderung von 1,4% - Fondsanalyse


17.11.21 10:47
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Aramea Tango#1 ist die Erwirtschaftung einer marktunabhängigen, positiven Rendite für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds investiere in Long- und Short-Positionen aus Aktien und Aktien gleichwertigen Papieren bzw. Derivate auf Aktien und Aktien gleichwertige Papiere. Die Titelauswahl im Long- und Short-Bereich erfolge auf Basis der Fundamentalanalyse. Das Fondsmanagement sei bestrebt, überwiegend in europäische Aussteller zu investieren. Long-Positionen könnten über eine Kombination aus direkten Anlagen und derivativen Instrumenten (z.B. Optionen, Futures, Termingeschäften und Swaps) erfolgen. Short-Positionen würden ausschließlich durch derivative Instrumente eingegangen.

Der Oktober 2021 sei abermals ein Monat an den Finanzmärkten gewesen, der ganz im Zeichen von Angebotsknappheiten in vielen Bereichen der Wirtschaft hoher Inflationsraten und steigender Kapitalmarktrenditen gestanden habe. Sowohl deutsche als auch US-amerikanische zehnjährige Staatsanleiherenditen seien im Oktober entsprechend in Richtung der Jahreshöchststände aus dem Frühjahr geklettert. Die Kapitalmärkte hätten derweil immer stärker an dem Mantra der Zentralbanken gezweifelt, nach dem der Inflationsanstieg lediglich temporärer Natur sei. Dieser Zweifel habe sich an den stark veränderten Markterwartungen hinsichtlich der Termine der jeweils ersten Zinsanhebungen ablesen lassen. Habe der Markt zu Beginn des Jahres den ersten Zinsschritt in der Eurozone noch im Jahr 2025 erwartet, sei der erwartete Termin nun auf Basis der EONIA-Forwards auf den Sommer des kommenden Jahres vorgezogen worden. Mit anderen Worten: Der Markt habe mittlerweile eine gänzlich konträre Auffassung vom Inflationsausblick als FED und EZB.

Die Aktienmärkte hätten sich im Oktober trotz steigender Zinsen sehr positiv entwickeln können. Der MSCI World sei um mehr als fünf Prozent geklettert, vor allem getrieben durch die starke Entwicklung von US-Titeln. Aktien seien vor allem auf der Berichtssaisonwelle geritten. Der Blick in die Bücher der Unternehmen für das dritte Quartal sei deutlich besser angelaufen, als von den Investoren erwartet. Bis Ende Oktober hätten beispielsweise 82 Prozent der Unternehmen in den USA einen höheren Gewinn ausweisen können, als vom Markt erwartet. Auch in Europa seien die Zahlen besser ausgefallen, wobei gerade vor allem Banken- und Energietitel mit guten Ergebnissen hätten aufwarten können. Energiewerte hätten insbesondere von den weiterhin sehr hohen Preisen für Öl und Gas profitieren können. Während sich Öl auch im Oktober weiter verteuert habe, sei bei Gas nach Erreichen eines Allzeithochs Anfang Oktober der restliche Monatsverlauf eher von deutlich fallenden Preisen geprägt gewesen. Ausgehend von den Höchstständen habe etwa der europäische Gaspreis Ende Oktober knapp 60 Prozent unterhalb des Höchstwertes notiert.

Der Euro scheine im Oktober im Bereich von 1,16 ein zwischenzeitliches Gleichgewicht gegenüber dem US-Dollar gefunden zu haben. Gegenüber dem Euro stark zulegen können hätten Währungen wie die Norwegische Krone, der Kanadische Dollar oder aber auch das Britische Pfund. All diese genannten Währungen hätten von bereits erfolgten oder seitens der jeweiligen Zentralbanken in Aussicht gestellten Leitzinsanhebungen profitieren können. (Stand vom 31.10.2021) (17.11.2021/fc/a/f)






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