Aramea Strategie I-Fonds: 06/2020-Bericht, Wertzuwachs von 2,0% - Fondsanalyse


24.07.20 12:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Für das Sondervermögen des Aramea Strategie I können Aktien, andere Wertpapiere (z.B. verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Zertifikate), Bankguthaben, Geldmarktinstrumente, Anteile an anderen Investmentvermögen, Derivate zu Investitions- und Absicherungszwecken sowie sonstige Anlageinstrumente erworben werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Die verschiedenen Assetklassen sollten flexibel eingesetzt werden.

Die europäischen Aktienmärkte hätten sich im Juni weiter erholen können. Der EURO STOXX 50 habe im Berichtsmonat 6,4% zulegen können, der marktbreite STOXX 600 habe sich um 3,0% verteuert. Weitere Fortschritte im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie sowie sich verbessernde konjunkturelle Frühindikatoren hätten unterstützend gewirkt. In Europa seien vielerorts sinkende Neuinfektionszahlen zu vermelden gewesen. Aus diesem Grund seien in vielen europäischen Ländern weitere Lockerungen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt worden. Dies habe für steigende Kurse an den Aktienmärkten gesorgt. Mit den Lockerungsmaßnahmen habe sich im Euroraum die Stimmung bei den Unternehmen im Juni aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie habe von 39,4 auf 43,9 Zähler zugelegt. Auch die Stimmungslage im Dienstleistungsbereich habe sich deutlich verbessert.

Auch die US-Börsen hätten ihre Gewinnserie fortsetzen können und im Juni weiter Kursgewinne verzeichnet. Der Dow Jones Industrial Average habe sich um 1,7% erhöht, der Technologie-Index NASDAQ Composite habe sich um 6,0% verteuert und im Juni einen neuen Rekordstand erreicht. Für die gute Stimmung hätten ein stärker als erwarteter Rückgang der US-Arbeitslosenquote sowie weitere positive volkswirtschaftliche Daten gesorgt.

Am europäischen Rentenmarkt sei wieder etwas Ruhe eingekehrt. Im Mittelpunkt des Kaufinteresses hätten erneut Anleihen aus Peripherieländern gestanden. Für das hohe Kaufinteresse sei gleich in vielerlei Hinsicht die Europäische Zentralbank (EZB) verantwortlich gewesen. Als Reaktion auf den massiven ökonomischen Einbruch sei das Emergency Purchase Programm (PEPP) um 600 Milliarden erhöht worden. Zudem verlängere die EZB die Laufzeit des Programms auf mindestens bis Ende Juni 2021. Auf Länderebene hätten Anleihen aus Italien den stärksten Renditerückgang verzeichnet. Die italienische Regierung arbeite an einem neuen Haushaltsentwurf, dieser solle Ratingagenturen von einer Herabstufung der Bonität abhalten.

Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar auf 1,12 USD leicht aufwerten können. Die Ölpreise hätten auch im Juni weiter zulegen können. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil habe sich um 10,6% auf 39,27 USD verteuert. Auch der Goldpreis habe sich in USD um 2,9% verteuert und somit den dritten Monat in Folge zugelegt. (Stand vom 30.06.2020) (24.07.2020/fc/a/f)






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