Aramea Strategie I-Fonds: 04/2019-Bericht, Wertzuwachs von 2,2% - Fondsanalyse


14.05.19 12:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Für das Sondervermögen des Aramea Strategie I können Aktien, andere Wertpapiere (z.B. verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Zertifikate), Bankguthaben, Geldmarktinstrumente, Anteile an anderen Investmentvermögen, Derivate zu Investitions- und Absicherungszwecken sowie sonstige Anlageinstrumente erworben werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Die verschiedenen Assetklassen sollten flexibel eingesetzt werden.

Die globalen Aktienmärkte hätten sich im Berichtsmonat April von ihrer freundlichen Seite gezeigt. Eine insgesamt gute Quartalsberichtssaison und per Saldo eher ermutigende Konjunktursignale hätten die Optimisten unter den Anlegern Oberhand gewinnen lassen. So habe der MSCI World-Index in lokaler Währung ansehnliche Zugewinne verbucht und sei im Monatsvergleich um 3,8% gestiegen. Auch die europäischen Aktienmärkte hätten im April deutliche Gewinne verzeichnet. Der EURO STOXX 50-Index habe 4,9% gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe einen Wertzuwachs von 3,7% verbucht.

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone habe sich zwischen Januar und März überraschend verdoppelt. Das Bruttoinlandsprodukt habe im ersten Quartal um 0,4% im Vergleich zum Vorquartal zugelegt, wie Eurostat Ende April in einer ersten Schätzung berichtet habe. Sorgenkind der Eurozone bleibe der Industrie-Sektor. Die Frühindikatoren hätten im April zwar eine leichte Verbesserung signalisiert, befänden sich aber weiterhin im negativen Bereich. Positive Wirtschaftsdaten aus China hätten dagegen die seit einiger Zeit bestehenden Sorgen um eine Abschwächung der globalen Konjunktur gedämpft. Auch die vermeintlichen Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten die in den Welthandel verflochtenen europäischen Börsen unterstützt.

Zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA hingegen sei es in puncto Handelsbeziehungen zu negativen Nachrichten gekommen: US-Präsident Donald Trump habe mit Zöllen auf europäische Produkte im Wert von 11 Milliarden US-Dollar gedroht. Als Grund für die Strafzölle seien illegale Subventionen der EU für den europäischen Flugzeughersteller Airbus genannt worden.

Zu Erleichterung bei den Anlegern sei es dagegen beim Thema Brexit gekommen. Auf einem EU-Sondergipfel am 10. April hätten sich Großbritannien und die EU schließlich auf eine weitere Verschiebung des Austrittstermins bis spätestens 31. Oktober 2019 verständigt und damit einen harten Brexit zunächst abgewendet.

Europäische Kernanleihen hätten im April zunächst unter Druck gestanden. In China seien einige wichtige Frühindikatoren besser als erwartet ausgefallen und hätten bei Anlegern die Hoffnung geweckt, dass damit auch eine Belebung im Euroraum einhergehen könnte. Weitere Wirtschaftsdaten hätten die erhoffte Stabilisierung aber nicht bestätigt. Kernanleihen hätten daraufhin einen Teil der Verluste aufholen können. Anleihen aus den Peripherieländern hätten sich hingegen freundlich entwickelt. Der Schwenk der großen Notenbanken aus dem Vormonat habe hier noch nachgewirkt. Insbesondere der Verzicht auf Zinserhöhungen habe zu einer höheren Risikoneigung der Investoren geführt. Papiere aus Spanien seien trotz der zum Monatsende abgehaltenen Wahlen gefragt gewesen. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover - hätten sich um 7 Basispunkte bzw. 21 eingeengt, auf nunmehr einem Niveau von 57 bzw. 246 Basispunkten.

Aufgrund weiter verschärften Sanktionen gegen den Iran sei im Berichtsmonat der Ölpreis ebenfalls weiter angesprungen. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil habe sich um 5,3% auf 63,50 USD verteuert. (Stand vom 30.04.2019) (14.05.2019/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
158,15 € 158,75 € -0,60 € -0,38% 28.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0NEKF1 A0NEKF 164,50 € 148,38 €