Aramea Hippokrat-Fonds: 12/2020-Bericht, Wertsteigerung von 5,1% - Fondsanalyse


12.01.21 14:46
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Fondsmanagements des Hippokrat-Fonds (ISIN DE0009792283 / WKN 979228) ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen Asset-Allokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Ein im Rückblick sehr ereignisreiches Jahr habe zumindest an den Finanzmärkten einen positiven Ausklang genommen. Während immer mehr Länder weitere und härtere Lockdown-Maßnahmen aufgrund weiter steigender Corona-Infektionsraten ergreift hätten und neue Coronamutationen aufgetaucht seien, habe die Zulassung des Pfizer/BioNTech-Impfstoffes die Märkte mit dem Ausblick auf eine Rückkehr zur Normalität im zweiten Halbjahr 2021 weiter haussieren lassen. Darüber hinaus seien die Märkte unterstützt worden durch die Einigung über die Brexit-Details und die zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU sowie durch die Tatsache, dass in den USA die Anfechtungsversuche der Republikaner gegen das Wahlergebnis letztlich erfolglos geblieben seien.

Vor diesem Hintergrund hätten die Märkte haussiert und auf breiter Front gewonnen. Europäische Aktien hätten dabei aber ihre Outperformance gegenüber den USA als auch Japan in lokaler Währung nicht wiederholen können. So habe der S&P neue Höchststände erreicht und der Nikkei habe den höchsten Level seit Anfang der 90er Jahre erreicht. In Europa hätten sich auf Jahressicht die skandinavischen Märkte außer Norwegen sehr stark gezeigt, während insbesondere der englische Markt mit der Brexit-Belastung sehr schwach tendiert habe. Der DAX habe das Jahr mit einem Monatsplus von 3,2% abgeschlossen und damit auf Jahressicht bei plus 3,55% und damit sehr nah am Allzeithoch gelegen.

Rohstoffe hätten weiter von der Hoffnung auf eine starke Wiederbelebung der Wirtschaft im Lauf des zweiten Halbjahres 2021 und der gleichzeitigen sehr unterstützenden Geld- und Fiskalpolitik profitiert. So habe Öl seine Erholung mit einem Anstieg von ca. 8% fortgesetzt und Kupfer als Indikator für die Weltwirtschaft habe den höchsten Stand seit 2013 erreicht. Edelmetalle wie z.B. Gold hätten sich nach der stärkeren Korrektur des Vormonats erholt.

Die Rentenmärkte in Europa seien durch weitere leichte Spreadeinengungen der Peripherie gekennzeichnet gewesen. So hätten die 10-Jahres-Renditen in Deutschland auf dem Stand von Ende November verharrt, womit sich der Spread zu den Italienern um ca. 8 Stellen eingeengt habe. (Stand vom 31.12.2020) (12.01.2021/fc/a/f)






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