Aramea Hippokrat-Fonds: 07/2020-Bericht, Wertsteigerung von 0,6% - Fondsanalyse


02.09.20 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Fondsmanagements des Hippokrat-Fonds (ISIN DE0009792283 / WKN 979228) ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen Asset-Allokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Positive Nachrichten zur Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen, die weltweit anhaltende Erholung der konjunkturellen Frühindikatoren und die Einigung der EU auf einen 750 Mrd. Euro schweren Wiederaufbaufonds hätten die Aktienmärkte im Juli unterstützt. Auf der anderen Seite hätten die weltweit wieder steigende Zahl neuer Corona-Infektionen, die global sehr schwachen Daten zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal, (Konjunktur in Deutschland -10,1%, USA -32,9% annualisiert) als Belastungsfaktoren für die Kapitalmärkte gestanden.

In Deutschland habe der DAX den Juli unverändert beendet, während der MDAX um 1,4% gestiegen sei. In Europa hätten sowohl der EURO STOXX 50 (-1,8%) als auch der STOXX 50 (-2,5%) leichte Verluste verzeichnet. US-Aktien hätten dagegen im Juli zulegen können. Der Dow Jones-Index habe 2,4%, der S&P 500 5,5% und der NASDAQ 100 7,4% gewonnen. Die Performance des S&P 500 für das Jahr 2020 habe sich erstmals wieder in den positiven Bereich bewegt. Der NASDAQ 100 habe sogar neue Allzeithochs markiert.

Die Bondmärkte hätten im Juli wieder zugelegt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei leicht auf -0,56% gesunken und die entsprechende Rendite in den USA sei von 0,65% auf 0,54% gefallen. Der US-Dollar sei im Juli stark unter Druck gekommen und habe gegenüber dem Euro von 1,123 USD auf 1,183 USD abgewertet. Mit der Erwartung von etwas besseren Wirtschaftszahlen in 2021 sei der Brent-Ölpreis leicht von 42 USD auf 43 USD je Barrel gestiegen und habe sich damit weiter stabilisiert.

Der Goldpreis habe stark vom schwächeren USD und den fallenden Realzinsen profitiert und sei von 1.784 USD auf das Allzeithoch von 1.975 USD je Feinunze gesprungen.

Bei den Stimmungsindikatoren habe sich in Deutschland der ifo-Index von 86,3 auf 90,5 verbessert. Hintergrund sei die weiter expansive Politik der EZB, die nochmals bestätigt habe, ihre Unterstützungsprogramme vollständig umsetzen zu wollen. Die US-Wirtschaft habe nach ersten Schätzungen rekordhohe 4,8 Millionen neue Stellen im Juni geschaffen und die Arbeitslosenquote habe sich überraschend von 13,3% auf 11,1% verbessert. Ein wieder anziehender Immobilienmarkt in den USA (Zahl der verkauften bestehenden Häuser habe 21% über Vormonat gelegen) habe den Konsumenten der größten Volkswirtschaft Zuversicht gegeben, dass eine mögliche Normalisierung der Zustände mittelfristig erreichbar sei. (Stand vom 31.07.2020) (02.09.2020/fc/a/f)






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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
67,47 € 67,87 € -0,40 € -0,59% 25.09./19:59
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009792283 979228 73,52 € 54,56 €