Aramea Aktien Select-Fonds: 09/2021-Bericht, Wertrückgang von 2,6% - Fondsanalyse


14.10.21 10:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Aramea Aktien Select ist ein Aktienfonds, welcher sich auf das Stock Picking von europäischen Aktien fokussiert, so die Experten von Aramea Asset Management.

Ziel sei ein von Fundamentalanalyse geprägter Investmentansatz, der innerhalb des europäischen Anlageuniversums in Einzeltitel investiere, welche ein überdurchschnittliches Rendite-Risikoprofil aufweisen würden. Im Zuge der aktiven Strategie solle langfristig ein attraktiver Wertzuwachs erwirtschaftet werden. Derivate Instrumente könnten sowohl zur Absicherung- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden.

Der Monat September 2021 sei geprägt gewesen von Kursverlusten sowohl an den Aktien- als auch an den Rentenmärkten. Es seien der Deutsche Aktienindex um 3,6% und der amerikanische S&P 500 um 4,7% gesunken. Die Renditen der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe und der 10-jährigen US-Staatsanleihe seien um jeweils 18 Basispunkte auf -0,20%, respektive 1,49% angestiegen. An den Rohstoffmärkten habe Gold (in USD-Notierung) 3,1% verloren; für Euro-Investoren seien die Verluste mit 1,2% spürbar geringer ausgefallen. Grund hierfür sei die signifikante Aufwertung des USD zum EUR um 2% auf EUR/USD 1,1580. Öl der Sorte WTI habe sich im Monatsvergleich um 10% (in USD-Notierung) verteuert, während die Teuerung in Euro 12% betrage.

Gründe für diese Marktentwicklungen seien vielfältig, wenn auch nicht wirklich neu. Vielmehr hätten sich im Monat September die Risikowahrnehmung und Risikoneigung vieler Marktteilnehmer verändert. Die Besorgnis hinsichtlich nicht nur vorrübergehend höherer Inflationsraten, längerfristig gestörter Lieferketten und Versorgungsengpässe sowie ansteckender Auswirkungen der gewaltigen Schuldenprobleme des weltgrößten chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande hätten die Risikoaversion erhöht, insbesondere bei Aktienanlegern und Investoren in Anleihen mit High Yield-Rating, während die Risikoaufschläge für Unternehmen- und Finanzanleihen im Segment Investment Grade weitestgehend stabil geblieben seien.

Geopolitische Wirren seien im Monat September ebenso nicht ausgeblieben. Chinesische Gebietsansprüche in/um Taiwan, verzögerte russische Gaslieferungen in die EU, das in wiederkehrender Regelmäßigkeit Erreichen der Schuldengrenze in den USA, eine anstehende neue Regierung in Japan und die Wahlen in Deutschland, um nur einige zu nennen, hätten auch hier die Anleger beschäftigt.

Die Rentenmärkte hätten erneut, nach einer eindrücklichen Erholung in den Monaten Mai bis August, unter anhaltenden Inflationsängsten gelitten, ausgelöst von den nunmehr sehr wahrscheinlich gewordenen Tapering-Umsetzungen der US-Notenbank ab November 2021. Erhole sich der US-Arbeitsmarkt zunehmend, stehe einer beginnenden Reduzierung des Wertschriftenankaufprogrammes in den USA nichts mehr im Wege. Der Beginn von möglichen Leitzinserhöhungen liege jedoch noch in einiger Ferne. So würden die Marktteilnehmer solch ein Szenario in den USA frühestens für den Zeitraum um den Jahreswechsel 2022/2023 erwarten. Auch seitens der EZB nähmen die Stimmen zu, das PEPP-Programm mit verringerter Geschwindigkeit demnächst auszugestalten; Forderungen nach Anpassungen im Leitzins lägen in Europa jedoch in noch weiterer Ferne. (Stand vom 30.09.2021) (14.10.2021/fc/a/f)






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