Aramea Aktien Select-Fonds: 08/2019-Bericht, Wertrückgang von 2,8% - Fondsanalyse


08.10.19 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Aramea Aktien Select-Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Den Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelsektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionswecken eingesetzt werden.

Im August sei es an den amerikanischen, europäischen und japanischen Aktienmärkten zu einer heftigen Korrektur gekommen. China sei bereits im Juli schwächer gewesen und habe diesen Trend leicht abgeschwächt fortgesetzt. Der MSCI World-Index habe in lokaler Währung ein Minus von 2,0% verbucht. Der EURO STOXX 50-Index habe 1,0% verloren, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe 1,3% verloren. Grund für die schwierigen Märkte sei eine überraschende Eskalation im Handelskrieg der USA mit China gewesen. Der Konflikt entwickle zunehmend globale Strahlkraft mit dem Potenzial eines Flächenbrands.

Interessanterweise hätten sich die Kreditmärkte noch recht guthalten können. Selbst das konjunktursensitive High-Yield-Segment habe sich robust gezeigt und nur leicht tiefer notiert. Dies sei ein Signal gewesen, dass die Finanzmärkte und die globale Konjunktur über ein tragfähiges Fundament verfügen würden, das den externen Schockwellen des Handelskriegs vorerst noch standhalte. Allerdings hätten einige wichtige Frühwarnindikatoren begonnen bedrohlich zu bröckeln. Die Zinskurven seien global weiter abgeflacht, teilweise sei es sogar zu Inversionen gekommen. Dies sei historisch stets ein Rezessionssignal gewesen. Positiv für die Märkte seien aber eine weltweit zunehmend lockere Geldpolitik, fallende Zinsen sowie eine noch hohe Konsumneigung in vielen Ländern gewesen. Zudem seien fiskalpolitische Stimulierungsmaßnahmen immer stärker diskutiert worden. Insgesamt hätten sich die Finanzmärkte in einem sehr fragilen Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Kräften bewegt.

Europäische Staatsanleihen hätten ihre freundliche Entwicklung fortgesetzt und seien auch im August stark nachgefragt gewesen. Anhaltende Konjunktursorgen, ein sich abermals zuspitzender Handelskrieg zwischen China und den USA und ein drohender ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union seien nur einige Hiobsbotschaften gewesen, die für eine unverändert große Verunsicherung der Anleger gesorgt hätten. Die Renditen von Papieren der Euro-Kernstaaten hätten in diesem Umfeld Rekordtiefstände erzielt. Dabei seien negative Renditen längst keine Seltenheit mehr. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sei eine dreißigjährige Anleihe emittiert worden, die über einen Nullkupon verfügt habe und mit einer negativen Rendite an den Markt gekommen sei. Zehnjährige Bundesanleihen hätten Ende August bei -0,7% rentiert und damit noch einmal deutlich tiefer als noch Ende Juli. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover - hätten sich um jeweils 2 Basispunkte eingeengt, auf nunmehr ein Niveau von 48 bzw. 250 Basispunkten.

Auch auf der Rohstoffseite sei nach den fulminanten Kursanstiegen des Vormonats der Rückwärtsgang eingelegt worden. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil habe sich um 6,0% auf USD 55,10 verbilligt. Gold habe sich in USD hingegen um 7,5% verteuert und sich einmal mehr als Zufluchtsort in unsicheren Zeiten bewiesen. (Stand vom 31.08.2019) (08.10.2019/fc/a/f)






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