Aramea Aktien Select-Fonds: 02/2020-Bericht, Wertrückgang von 5,0% - Fondsanalyse


24.03.20 13:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Aramea Aktien Select-Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Den Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelsektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionswecken eingesetzt werden.

Die Kapitalmärkte hätten im Februar eine ganz ähnliche Entwicklung wie im Vormonat gezeigt, zum Monatsende würden die Kurse an den Aktienmärkten ordentlich ins Minus kippen. Der Fokus habe überwiegend auf den Nachrichten rund um den Coronavirus gelegen, der über Italien ein Einfallstor nach Europa gefunden habe. Italien fungiere hier als verlängerte Werkbank der Luxusprodukte, die in China vorgefertigt und in Italien von Chinesen fertig gestellt würden. Keine Überraschung also, das gerade hier die ersten Fälle nach dem chinesischen Neujahrsfest aufgetreten seien.

Europa, im Föderalismus und in der Einzelstaatlichkeit verwurzelt habe zwar spontan reagiert, aber nicht beherzt genug und so hätten sich der Virus Covid 19 und der Virus der Angst rasend schnell an den Börsen ihren Weg gebahnt. Ohne hier Prophet zu sein, bestehe die Gefahr, dass die europäische Kaufzurückhaltung und die chinesischen Produktionsausfälle, über faule Kredite und stornierte Gewinne, zur Schieflage vieler Banken führen könnten. Und schon mache die Gefahr einer tiefen Rezession die Runde über die Medien in die Wirtschaft - verbale konjunkturelle Unterstützung habe es in Europa im Februar noch nicht gegeben.

Die Aktienmärkte hätten sich anfangs noch vielversprechend entwickelt. So habe der DAX am 19. Februar einen Allzeithöchststand von 13.789 Punkten verzeichnen können. Ende Februar habe dann aber ein Monatsverlust von 8,4% zu Buche gestanden. Obwohl die Zahlen der Neuansteckungen in China zum Monatsende schon wieder Anlass zur Hoffnung gegeben hätten, sei der amerikanische Markt gleichermaßen mit die die Tiefe gerissen worden. Der S&P 500-Index habe den Monat mit einem Minus von 8,2% beendet.

Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten seien dagegen Staatsanleihen als sicherer Hafen gesucht gewesen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe sei von -0,45% auf -0,62% gefallen, die der 10-jährigen US-Treasuries sei von 1,53% auf 1,16% gefallen. (Stand vom 28.02.2020) (24.03.2020/fc/a/f)






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