Apus Capital ReValue-Fonds: 02/2019-Bericht, Wertzuwachs von 1,4% - Fondsanalyse


02.04.19 08:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Sondervermögen des Apus Capital Revalue strebt einen möglichst hohen Wertzuwachs an, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser solle vorrangig durch Direktinvestments in Aktien erzielt werden. Diese würden aus Wachstumsmärkten und Branchen mit überdurchschnittlich guten Aussichten selektiert. Bei allen Anlageentscheidungen stehe die langfristige Beurteilung des Geschäftsmodells und der Ertragsperspektiven im Vordergrund. Einen Schwerpunkt lege das Fondsmanagement darauf, in Unternehmen zu investieren, die im Wandel von Märkten zu den Gewinnern zählen würden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch in Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Die Aktienmärkte hätten im Februar ihre positive Entwicklung seit Jahresanfang fortsetzen können. Die Aussichten auf eine Lösung des Handelskonfliktes zwischen China und den USA sowie die Abwendung eines harten Brexit seien hierbei - wie im Vormonat - die wichtigsten Treiber gewesen. Darüber hinaus hätten sich die Befürchtungen eines beschleunigten Zinsanstiegs in den USA weitgehend aufgelöst. Anzeichen für eine weitere Konjunkturabschwächung in Europa und China hätten hingegen nur vorübergehend belastet, zumal die chinesische Regierung Maßnahmen zur Wirtschaftsbelebung in Aussicht gestellt habe.

Der DAX habe einen Monatsgewinn von 3,1% verzeichnet. Getragen von starken Zuwächsen des italienischen (+4,7%) und französischen Aktienmarktes (+5,0%) habe der EURO STOXX 50 sogar ein Plus von 4,3% erzielt. Ähnliche Zuwächse hätten auch die nordamerikanischen (S&P 500 +3,0%) und asiatischen Aktienmärkte (Japan +3,0%) verbucht. Die Börse in Shanghai habe gar mit einem Plus von 13,8% den stärksten Monatsgewinn seit knapp vier Jahren realisiert. Im Gegensatz zum Januar hätten die mittleren und kleinen Werte den Leitindices nicht folgen können. Zwar habe sich der MDAX mit +3,0% nahe parallel zum DAX entwickelt. Beim SDAX (+2,4%) und insbesondere beim TecDAX (+0,6%) seien die Zuwächse jedoch spürbar geringer ausgefallen.

Der APUS Capital ReValue Fonds habe eine Monatsperformance von 1,4% erreicht. Das hohe Gewicht von Technologiewerten sowie Small- und Midcaps habe hierbei die Dynamik gebremst. Nach dem sehr starken Januar liege der Fonds mit einem Jahresgewinn von 13,7% aber weiter deutlich vor allen großen Indices. Bei den Einzeltiteln hätten ASMI, ams, Bilfinger, Faurecia, Immunovia, Nordic Semiconductor und SES-Imagotag im Februar zweistellige Kursgewinne aufgewiesen, während Asetek, Südzucker und Wallix mit ausgeprägteren Kursrückgängen belastet hätten.

Das Fondsmanagement habe bei Bilfinger und Software AG Zukäufe vorgenommen. Bei Elmos, MTU und SAP seien hingegen Gewinne realisiert worden. Neu ins Portfolio aufgenommen hätten die Experten von Aramea Asset Management das deutsche Softwareunternehmen Serviceware, während die Position in H&R zum großen Teil aufgelöst worden sei.

Die kurzfristige Tendenz der Aktienmärkte dürfte entscheidend von der Entwicklung im Handelsstreit sowie dem Fortgang der Verhandlungen der EU mit Großbritannien über die Umsetzung des Brexit geprägt werden. Der Verlauf der Gespräche zu beiden Themen könnte auch einen Einfluss auf die weitere Konjunkturentwicklung haben. Zwar sei aktuell eine Abschwächung der weltweiten Wirtschaftsdynamik zu spüren, demgegenüber stünden aber eine expansive Geldpolitik der großen Zentralbanken sowie konjunkturstützende Maßnahmen der chinesischen Regierung. Die aktuelle Berichterstattung bestätige zudem, dass die Lage bei vielen Unternehmen besser sei, als es die Börse noch vor einigen Wochen unterstellt habe. Insbesondere Gesellschaften, die von großen strukturellen Trends wie der Digitalisierung profitieren würden, würden hierbei eine spürbar bessere Umsatz- und Gewinndynamik aufweisen.

Genau diese langfristigen "Gewinner des Wandels" versuchen wir für den APUS Capital ReValue Fonds zu identifizieren, so die Experten von Aramea Asset Management. Dank einer grundlegenden und über viele Jahre andauernden Steigerung der Ertragskraft würden diese Titel oft eine merkliche Neubewertung an den Kapitalmärkten erfahren. Unabhängig von der weiteren kurzfristigen Börsenentwicklung würden die Experten daher für die im Fonds enthaltenen Werte optimistisch bleiben. (Stand vom 28.02.2019) (02.04.2019/fc/a/f)





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