Apus Capital Marathon-Fonds: 03/2019-Bericht, Wertzuwachs von 1,9% - Fondsanalyse


07.05.19 12:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des APUS Capital Marathon Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt und orientiere sich nicht an einem Vergleichsmaßstab. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand der nachfolgend beschriebenen Strategie: Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelselektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Die Aktienmärkte hätten im März im Spannungsfeld von Hoffnungen auf eine bevorstehende Lösung des Handelskonflikts, der anhaltenden Brexit-Problematik sowie zunehmenden Anzeichen einer weltweiten Konjunkturabschwächung gestanden. In diesem Umfeld habe der DAX mit einem Plus von 0,09% stagniert, während die übrigen europäischen Indices hätten zulegen können. So habe der EURO STOXX einen Monatsgewinn von 1,6% erzielt. Auch die deutschen Small- (SDAX: +1,1%) wie Midcaps (MDAX +1,4%) hätten in der Summe eine positive Entwicklung verzeichnet.

Der APUS Capital Marathon Fonds habe im abgelaufenen Monat ein Performance von 1,9% erzielt. Der Fonds habe damit im bisherigen Jahresverlauf von seiner Ausrichtung auf stabil wachsende, relativ wenig konjunkturabhängige Werte profitiert. Insgesamt sei seit Jahresanfang ein erfreulicher Wertzuwachs von 11,4% erreicht worden. Bei den Einzelwerten hätten Ambu, Bechtle, Elekta, Evotec, Galapagos, Roche Bobois, Vitrolife und Washtec mit spürbaren Kursgewinnen zur Monatsperformance beigetragen. Demgegenüber hätten Komax, Lotto24 und Wirecard mit ausgeprägten Kursabschlägen belastet.

Das Fondsmanagement habe im Berichtsmonat die Positionen in Galapagos und Hornbach verkauft. Das Investment in Komax sei nach schwacher Berichtserstattung halbiert worden. Die Liquiditätsquote habe sich damit auch infolge von Mittelzuflüssen auf 21,5% erhöht.

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Aktienmärkte dürften auch in den kommenden Monaten der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Brexit-Frage sowie die weitere Konjunkturentwicklung sein. Die anstehende Berichterstattung zum ersten Quartal dürfte dabei insbesondere im Automobilmarkt von eher schwachen Zahlen geprägt sein. Demgegenüber stünden aber eine mögliche Einigung im Handelsstreit sowie - im Gegensatz zum Vorjahr - geringe Risiken an der Zinsfront. Die Märkte dürften damit weiter volatil bleiben, wenngleich sich aktuell eine positive Tendenz an den weltweiten Börsen zu etablieren scheine.

Mittel bis längerfristig seien die Experten von Aramea Asset Management unverändert davon überzeugt, dass Aktien die attraktivste Anlageform darstellen würden. Unternehmen, die in den großen Wachstumsthemen unserer Zeit wie Globalisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel, steigendes Umweltbewusstsein und neue Mobilitätskonzepte gut positioniert sind, ein stabiles Geschäftsmodel aufzeigen und eine führende Marktposition einnehmen, sollten auch in Zukunft an den Aktienmärkten zu den Gewinnern gehören, so die Experten von Aramea Asset Management. Da diese Werte im Fokus des APUS Capital Marathon Fonds stünden, seien die Experten auch für die zukünftige Entwicklung des Fonds optimistisch. (Stand vom 31.03.2019) (07.05.2019/fc/a/f)





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