Aberdeen Standard SICAV I - North American Smaller Companies Fund: Eines der besten Produkte für US-Nebenwerte


02.07.20 10:30
Aberdeen Standard Investment

London (www.fondscheck.de) - Anlässlich des bevorstehenden 4. Juli, dem nationalen Unabhängigkeitstag in den USA, kommentiert Ralph Bassett, Head of North American Equities und Manager des Aberdeen Standard SICAV I - North American Smaller Companies Fund (ISIN LU0566484027 / WKN A1W572, A USD ACC; ISIN LU0566484704 / WKN A1H471, I USD ACC) bei Aberdeen Standard Investment die aktuelle Entwicklung des US-Aktienmarktes.

Der Aberdeen Standard SICAV I - North American Smaller Companies Fund sei seit Jahren eines der besten Produkte für US-Nebenwerte am deutschen Markt (siehe Morningstar).

Für Anleger könnten die Feierlichkeiten zum 4. Juli zum passenden Zeitpunkt kommen. Der S&P 500 Index habe seit Anfang April auf USD-Basis um 20.5% (Stand: 30. Juni 2020) zugelegt und damit sein bestes Quartal seit über 20 Jahren bestritten. Beim Russell 2000 habe sich das Plus auf 25.4% belaufen (Stand: 30. Juni 2020). Doch nur wenige Anleger dürften zuversichtlich auf die kommenden Monate blicken.

Wie andere Börsen rund um den Globus habe auch der US-Aktienmarkt der wirtschaftlichen Realität der Covid-19-Pandemie getrotzt. Die US-Wirtschaft sei in den ersten drei Monaten des Jahres um 5% geschrumpft. In der ersten Jahreshälfte sei es nach aktuellen Berechnungen der Experten zu einem annualisierten Wachstumsrückgang von über 20% gekommen. Im Vergleich dazu habe sich dieser Wert während des schlimmsten Sechs-Monats-Zeitraums im Zuge der globalen Finanzkrise Ende der 2000er-Jahre auf 6,4% belaufen.

Die Rezession dürfte sich als vorübergehend erweisen, da die Unterstützung durch die Fiskal- und Geldpolitik die Wirtschaft ankurbele, während die Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen die Grundlage für eine Erholung schaffe. Letztere dürfte jedoch holprig und langsam verlaufen, wobei die Wirtschaftsaktivität die Niveaus zu Beginn dieses Jahres wohl erst 2022 wieder erreichen werde. Darüber hinaus würden zweifellos weitere Stimuli zur Unterstützung des Aufschwungs erforderlich sein.

Da die US-Präsidentschaftswahlen im November nur noch vier Monate entfernt seien, würden beide großen Parteien den Fokus ihrer Kommunikation darauf richten, wie sie eine Wiederbelebung der Wirtschaft zu bewerkstelligen gedenken würden. Die Arbeitslosenquote belaufe sich auf etwa 13%. Somit würden Stellenaufbau und Löhne ein großes Thema darstellen.

Der Markt gehe davon aus, dass Umsätze und Rentabilität im Jahr 2021 wieder anziehen würden, doch eine genaue Einschätzung der künftigen Gewinne gestalte sich zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Vor diesem Hintergrund lasse sich nur schwer sagen, ob die aktuellen Bewertungen angemessen seien, da wenig Transparenz bestehe, aber auch, da die Experten bei der Beurteilung ihrer Anlagegelegenheiten einen längerfristigen Blickwinkel einnehmen würden.

Dennoch seien die Experten angesichts der umfangreichen Stresstests, die sie für kleinere Portfolios im Unternehmen durchgeführt hätten, der Ansicht, dass sich die Abwärtsrisiken in Grenzen halten würden und das langfristige Aufwärtspotenzial attraktiv sei, sollten sich die Unternehmen wie von den Experten erwartet entwickeln. In einem pessimistischen Szenario für den Gewinn je Aktie und den freien Cashflow ihrer Unternehmen in den nächsten Jahren würden die Experten einen länger und stärker als erwartet ausfallenden Nachfragerückgang unterstellen. Dies habe zwei Vorteile für die Kunden der Experten.

Zum einen könnten die Experten so die Bilanzstärke der Portfoliounternehmen auf die Probe stellen und damit potenzielle Probleme meiden/verringern. Zum anderen würden sich dadurch attraktive Gelegenheiten für die Kunden der Experten bei Unternehmen ausmachen lassen, deren Aktienkurs selbst unter Berücksichtigung eines äußerst schwierigen Nachfrageumfelds noch attraktiv erscheine.

Dies solle nicht bedeuten, dass es auf kurze Sicht nicht zu erhöhter Volatilität kommen könnte. Angesichts ihres langfristigen Anlagehorizonts würden die Experten das aktuelle Umfeld aber als attraktiv erachten.

Auf lange Sicht würden die USA weiterhin ein attraktives Anlageziel darstellen, da dort zahlreiche global führende Unternehmen beheimatet seien. Die Markterträge würden sich nie linear entwickeln, doch geduldige Anleger, die sich zu angemessenen Preisen bei Qualitätsunternehmen mit hohen Cashflows engagieren würden, seien im Laufe der Zeit noch immer reich belohnt worden. (02.07.2020/fc/a/f)





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