AXA WF Framlington Robotech Fonds: Robotik-Revolution weiterhin auf dem Vormarsch - Fondsanalyse


06.11.17 10:00
AXA Investment Managers

Köln (www.fondscheck.de) - Robotik hält immer mehr Einzug ins Privat- und vor allem das Arbeitsleben: Roboter übernehmen inzwischen komplexe oder heikle Aufgaben, arbeiten Hand in Hand mit menschlichen Arbeitskräften, so die Experten von AXA Investment Managers.

Große Player, aber auch Unternehmen kleinerer Größenordnungen würden sich gegenwärtig mit der Robotik-Technologie beschäftigen. Und das aus gutem Grund: Sie berge unübersehbares wirtschaftliches Potenzial. "Der Einsatz von Robotik steigert Effizienz und Produktivität der Unternehmen - und wird damit auf lange Sicht unverzichtbar. Im Robotech-Sektor ergeben sich daher attraktive Investmentgelegenheiten", sage Tom Riley, Manager des AXA WF Framlington Robotech Fonds (ISIN LU1529781038 / WKN A2DHLS, F EUR ACC).

Zwar befände sich die Robotik-Revolution noch in einer frühen Phase. "Robotik-Investments sind gegenwärtig allerdings bereits eine ernstzunehmende Option für professionelle Anleger, die auf überdurchschnittlich hohes Wachstum setzen wollen. Bei der aktuellen Expansionsgeschwindigkeit rechnen wir damit, dass das Volumen des globalen Robotik-Marktes bis zum Jahr 2025 jährlich um etwa 10 bis 15 Prozent wachsen wird", so Riley weiter. Vor allem die Sektoren Gesundheit, Transport und Verkehr sowie die Unternehmen, die Robotik-Technologie überhaupt möglich machen würden, würden dem Experten zufolge stark vom zunehmenden Fortschritt der Robotik-Technologie profitieren.

Im Gesundheitssektor zeichne sich dies bereits deutlich ab. "Der Markt für robotergestützte Chirugie wächst rasant. Die Vorteile für Krankenhäuser und Patienten liegen dabei auf der Hand: Zum einen bietet die Technologie höhere Präzision im Vergleich zu menschlichen Chirugen, zum anderen werden das Infektionsrisiko verringert und die Erholungszeit verkürzt", erkläre Riley. Das Feld werde derzeit von Intuitive Surgical dominiert, dem Hersteller des robotergestützten Da-Vinci-Operationssystems. Allein im Jahr 2016 seien mit dieser Technologie über 750.000 Operationen durchgeführt worden. "Es ist anzunehmen, dass sich das Wachstum fortsetzen wird, wenn Operations-Roboter an Popularität gewinnen und die Zahl der Einsatzgebiete steigt", so Riley.

Im Verkehrssektor würden Roboter längst nicht mehr nur eingesetzt, um Autos herzustellen. "Fahrzeuge werden mithilfe von Robotertechnologie zunehmend intelligenter. Bereits heute sorgen fortgeschrittene Fahrerassistenzssysteme (ADAS) für mehr Sicherheit auf den Straßen und ein angenehmes Fahrerlebnis. Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon ist hervorragend dafür aufstellt, von dieser Entwicklung zu profitieren", sage Riley. Schon jetzt beliefere das Unternehmen BMW, Renault und Tesla. Zudem dürfte ihm der starke Fokus auf die Entwicklung besonders energieeffizienter Lösungen zugutekommen.

Auch autonomes Fahren könnte in naher Zukunft den Verkehrssektor revolutionieren. So würden bei Alpabet's Tochter Waymo, die auf autonomes Fahren spezialisiert sei, fahrerlose Automobile wöchentlich mehr als 40.000 Kilometer zurücklegen. "Mit jedem Kilometer sammelt das Unternehmen mehr Daten und neue Erfahrungen, die das autonome Fahren weiterentwickeln können", so Riley.

Fortgeschrittene Technologie benötige immer auch Zulieferer, die fortgeschrittene Komponenten dafür beisteuern würden. Entsprechende Unternehmen hätten daher ebenso stark vom Automatisierungstrend profitiert. Ein Beispiel dafür sei der US-amerikanische Konzern Cognex, ein Hersteller von Bildverarbeitungssystemen für Industrie und Logistik. "Wir haben im Jahr 2015 in die Aktie investiert, da die immer besseren Bildverarbeitungssysteme von Cognex zunehmend in der industriellen Produktion eingesetzt wurden. Die Einsatzmöglichkeiten der Technologie sind dabei vielfältig: etwa bei Robotern, die an Autoteilen arbeiten oder die zuverlässige Versiegelung pharmazeutischer Produkte gewährleisten", so Riley.

Der Fondsmanager sei davon überzeugt, dass die Robotik-Revolution sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiterhin beschleunigen werde. "Roboter werden erschwinglicher und können inzwischen leichter programmiert werden. Sie bieten mehr Präzision, Zuverlässigkeit und Effizienz und werden damit auf immer mehr Gebieten zu einer attraktiven Alternative", so der Experte. Und die werde auch benötigt, da die Zahl der arbeitsfähigen Arbeiter in vielen Ländern - selbst in China - schrumpfe.

"Auf Robotik und Automatisierung zu setzen, wird dadurch zunehmend zu einer Notwendigkeit. Diese Entwicklung führt dazu, dass Roboter zunehmend allgegenwärtig sind und letztlich die Wirtschaft revolutionieren dürften", schließe Riley. Der von ihm betreute AXA WF Framlington Robotech-Fonds investiere über alle Unternehmensgrößen hinweg in globale Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Technologie, Fertigung, Gesundheit und Transport an Robotik- und Automatisierungslösungen arbeiten würden.

In der AXA WF Framlington Robotech-Strategie würden derzeit USD 3 Milliarden AuM verwaltet (Stand per 03.11.2017). (06.11.2017/fc/a/f)





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