ALTE LEIPZIGER Trust-Investmentfonds: Weltuntergang trotz Coronavirus nicht in Sicht


02.03.20 12:30
ALTE LEIPZIGER Trust

Oberursel (www.fondscheck.de) - Von China in die ganze Welt: Aus der chinesischen Millionenmetropole Wuhan hat sich das neuartige Coronavirus inzwischen fast über die ganze Welt verteilt, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.

Inzwischen gebe es auf jedem Kontinent bestätigte Fälle. Das Coronavirus stamme mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Tier und sei von dort auf einen Menschen übergesprungen. Dieser "Patient Null" sei allerdings bislang nicht identifiziert worden. Chinesische Forscher würden den Ausbruch auf den 1. Dezember 2019 datieren. Seit Anfang Januar habe sich das Virus immer weiter verbreitet.

Die ersten Infektionen innerhalb Deutschlands habe es bei Mitarbeitern des bayerischen Automobilzulieferers Webasto gegeben, die sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt hätten. Inzwischen sei es aber in vielen anderen Regionen Deutschlands zu Coronafällen gekommen. Aktuell seien die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg - mit per Ende Februar 60 positiv getesteten Menschen - betroffen.

An den Aktienmärkten habe sich aufgrund der jüngsten Entwicklung eine Risikoaversion eingestellt, wovon sichere Staatsanleihen in den vergangenen Tagen deutlich profitiert hätten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei von minus 0,16% zeitweise auf unter minus 0,56% im Tief gesunken. Auch die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sei erneut abgesackt, von 1,92% auf zuletzt unter 1,25%. Nie zuvor hätten die zehnjährigen US-Treasuries so niedrig rentiert. Grund für die jüngste Absatzbewegung seien Zinssenkungsspekulationen in den USA: Die FED könne angesichts der Virus-Risiken einen Zinsschritt in Erwägung ziehen. Entscheidend dürften daher die kommenden US-Daten sein.

Die europäischen Aktienmärkte würden weiter in den "Risk-off-Modus" schalten und eine Überreaktion zeigen, die zu rechtfertigen wäre, wenn die globale Konjunktur einbräche. Alle relevanten europäischen und internationalen Leitindizes hätten seit Ende der vergangenen Woche bis zu 14% - gemessen an ihren Jahreshöchstständen - an Wert eingebüßt. Inwieweit das Ende der Fahnenstange durch die panikartig erfolgten Abverkäufe bereits erreicht sei, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht realistisch eingeschätzt werden. Die Sorge der Börsianer vor den negativen konjunkturellen Folgen des Coronavirus habe die Märkte aktuell fest im Griff, zumal die Bewertungen vieler Indices nach Jahren des Kursaufschwungs, etwa in den USA, relativ hoch seien.

Die Konjunktur- und Gewinnerwartungen der Unternehmen könnten durch die rasante Ausbreitung des Virus zunehmend unter Druck geraten. Sollte sich die Krankheit zu einer emstzunehmenden Pandemie und damit verbundenen starken Belastungen der Lieferketten ausweiten, dürfte das Weltwachstum Analysteneinschätzungen zufolge erst dann nahe an die Stagnation kommen. Exportorientierte Länder wären dabei stärker negativ betroffen als binnenwirtschaftlich orientierte Wirtschaftsmodelle.

So weit sei es derzeit noch nicht. Die Welt sei diesem Schreckenszenario aber etwas nähergekommen. Bereits jetzt dürften die realwirtschaftlichen Daten negativ beeinflusst werden. Derzeit könnten die Auswirkungen von Corona nicht oder nur unzureichend quantifiziert werden. Die Vergangenheit zeige: In Unsicherheitsphasen, wie gerade jetzt, würden die Aktienmärkte zu Übertreibungen neigen. Gut möglich also, dass die aktuellen Verwerfungen an den Aktienmärkten schon bald hinter uns liegen und eine kräftige Erholungsphase eingeleitet wird, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.

Anleger, die Liquidität vorhalten würden, sollten den aktuellen Kurseinbruch an den Aktienmärkten deshalb nutzen und in diesen Tagen investieren oder konsequent nachkaufen.

Zu den ALTE LEIPZIGER Trust-Investmentfonds: Anleger, die schon länger in unsere Fonds investiert sind, können relativ gelassen auf die aktuell negative Entwicklung an den Aktienmärkten zurückblicken, gleichwohl die Anteilpreise aller Investments, die aktienorientierten Fonds als auch die Strategiefonds, etwas Federn lassen mussten, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.

Fonds/ Wertentwicklung seit Jahresbeginn

AL Trust Aktien Deutschland/ -3,3%
AL Trust Aktien Europa/ -6,7%
AL Trust Global Invest/ -1,3%
AL Trust Chance (ISIN DE000A0H0PH0 / WKN A0H0PH)/ -1,9%
AL Trust Wachstum (ISIN DE000A0H0HG2 / WKN A0H0HG)/ -0,9%
AL Trust Stabilität (ISIN DE000A0H0PF4 / WKN A0H0PF)/ 0,0%
(Stand: 27.02.2020)

Die zinsorientierten Rentenfonds und auch der sicherheitsorientierte Dachfonds der Experten AL Trust Euro Relax würden von der Flucht der Anleger in Qualität profitieren. Seit Jahresbeginn hätten deren Anteilpreise aufgrund fallender Renditen und damit einhergehend tendenziell steigender Rentenkurse zugelegt.

Fonds/ Wertentwicklung seit Jahresbeginn

AL Trust Euro Short Term/ +0,2%
AL Trust Euro Renten (ISIN DE0008471616 / WKN 847161)/ + 1,3%
AL Trust Euro Relax (ISIN DE0008471798 / WKN 847179)/ +0,7%
(Stand: 27.02.2020) (Ausgabe vom 27.02.2020) (02.03.2020/fc/a/f)






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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
48,68 € 48,31 € 0,37 € +0,77% 28.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008471798 847179 53,92 € 47,77 €
Werte im Artikel
80,28 plus
+3,31%
68,27 plus
+2,28%
57,85 plus
+1,15%
48,68 plus
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43,97 plus
+0,66%
87,69 plus
+0,55%
38,62 plus
+0,26%