7orca Vega Return Fonds: Strategischer Mehrwert ohne Risiko - Fondsanalyse


01.10.18 10:00
Universal-Investment-GmbH

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die zunehmende Volatilität an den weltweiten Aktien- und Anleihenmärkten sorgt immer wieder für Herausforderungen beim Erwirtschaften einer ansprechenden Rendite, so die Experten der Universal-Investment-GmbH in ihrer aktuellen Ausgabe von "ChampionsNews".

Mit dem Multi-Asset Short-Volatility Fonds 7orca Vega Return (ISIN DE000A2H5XY6 / WKN A2H5XY; ISIN DE000A2H5XX8 / WKN A2H5XX) wolle 7orca Asset Management durch systematische Optionsstrategien auf globaler Ebene Volatilitätsrisikoprämien bei Aktien, Anleihen und Währungen vereinnahmen. Im Gespräch mit "ChampionsNews" erkläre Tom Pansegrau, Senior Portfolio Manager bei 7orca Asset Management, weshalb Volatilitätsrisikoprämien eine echte Investmentalternative darstellen würden.

"ChampionsNews": Das Fondsmanagement hat sich zum Ziel gesetzt, eine vom Wirtschafts- und Zinszyklus unabhängige Rendite zu erwirtschaften. In welchen Schritten erfolgt der Investmentprozess genau?

Pansegrau: Wir möchten mit dem Fonds 7orca Vega einen attraktiven Baustein für ein ausgewogenes Portfolio bieten und die Abhängigkeit von volkswirtschaftlichen Entwicklungen reduzieren. Der 7orca Vega Return vereinnahmt mittels einer systematischen Optionsstrategie die Volatilitätsrisikoprämie global in den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Währungen.

Grundsätzlich besteht natürlich eine kurzfristige Korrelation mit den jeweils zugrundeliegenden Anlageklassen. Doch in volatilen Seitwärtsphasen, in andauernden Rezessionen oder auch bei steigenden Zinsen kann unsere Strategie eine positive Rendite erzielen. Klassische Long-only-Investments fallen hier als Renditetreiber zunehmend aus.

Indem wir kontinuierlich börsennotierte Put- und Call-Optionen verkaufen, machen wir die Volatilitätsrisikoprämie investierbar. Besonders attraktiv ist, dass in den genannten schwierigen Marktphasen die Volatilitätsrisikoprämie überproportional ansteigen kann, so dass wir höhere Gewinne erzielen können. Dies macht unsere Volatilitätsstrategie langfristig so wertvoll im Anlegerportfolio. Zudem ist die Optionslaufzeit mit bis zu zwei Monaten relativ kurz. Dies reduziert zusätzlich die Abhängigkeit von andauernden Schwächephasen, wie sie bei Aktien und Anleihen mit längerer Duration besteht. Der Verkauf der Optionen folgt einem regelgebundenen Investmentprozess. Ein stringentes Risikomanagement komplementiert unseren Ansatz.

"ChampionsNews": Wie gehen Sie taktisch bei der Vermögensallokation vor?

Pansegrau: Ich bin der festen Überzeugung, dass zwei Tatsachen entscheidend sind: Erstens ist die Volatilitätsrisikoprämie eine fundierte und systematische Risikoprämie. Und sie ist nicht auf den Aktienmarkt beschränkt, sondern lässt sich in vielen Anlageklassen nachweisen. Zweitens schafft Diversifikation bei Kapitalanlagen einen deutlichen Mehrwert. Sie ermöglicht kostengünstig ein besseres Rendite-Risiko-Profil.

Unser Ziel ist es, die Volatilitätsstrategie breit aufzustellen. Ich denke, dies ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal und bietet dem Investor attraktive Möglichkeiten zur Rendite- und. Risikostreuung im Portfoliokontext. Wir sind stets strategisch in acht Basiswerten in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Währungen investiert. Taktisch investieren wir so, dass wir durch ein dynamisches Rotationsmodell die kurzfristige Attraktivität an den einzelnen Volatilitätsmärkten nutzen können.

"ChampionsNews": Sie legen ein besonderes Augenmerk auf das mehrstufige Risikomanagement. Wie reduzieren Sie Risiken?

Pansegrau: Bei den Neuabschlüssen der Optionen legen wir großen Wert auf das Risikoprofil im Kontext des bereits bestehenden Portfolios. Wir diversifizieren über Basiswerte und Anlageklassen, Laufzeiten und Marktniveaus hinweg. Jeder neue Optionsabschluss bedeutet natürlich auch, dass wir das Gesamtrisiko des Fonds verändern und steuern können. Wir agieren dabei stets gemäß der Devise: "Risiko begrenzen, Opportunitäten nutzen". Diese Ausgewogenheit im Investmentprozess ist entscheidend, um Verlustphasen zügig aufzuholen.

Bei erhöhter Risikoauslastung greifen wir in das bestehende Portfolio ein und reduzieren punktuell und effektiv die größten Risikoquellen. Dies geschieht, indem wir das Delta, also die Abhängigkeit von der Preisänderung des zugrundeliegenden Basiswertes, begrenzen. Als letzte Maßnahme bleibt das Neutralisieren der Optionspositionen. Dabei agieren wir stets regelgebunden und gehen systematisch vor. Ich kann es nur betonen: Das Risikomanagement ist für uns von zentraler Bedeutung. (Ausgabe 3/2018) (01.10.2018/fc/a/f)





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