proud@work R-Fonds: 03/2019-Bericht, Wertzuwachs von 0,8% - Fondsanalyse


14.05.19 10:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work R investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work® ermittelt. Great Place to Work® unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Die globalen Aktienmärkte hätten ihre Erholungsrally im März fortgesetzt. Im Monatsvergleich habe der MSCI World-Index in lokaler Währung um 1,4% zugelegt. Seit Jahresbeginn würden sich die Gewinne auf mehr als 12 Prozent summieren. Auch Europas Aktienmärkte hätten die Kursgewinne vom Jahresanfang weiter ausbauen können. Der EURO STOXX 50-Index habe 1,8% gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe 2,1% zugelegt. Hier sei der Brexit immer mehr zur Hängepartie geraten, der ursprüngliche Austrittstermin Großbritanniens am 29. März sei nach mehreren gescheiterten Abstimmungen im Unterhaus verschoben worden.

Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft hätten jedoch auch in diesem Monat die Stimmung gedrückt. Auslöser hierfür seien vor allem sich eintrübende Wirtschaftsdaten aus Deutschland, den USA und China gewesen. Besonders schwach sei im März der Einkaufsmanagerindex für die Industrie in Deutschland ausgefallen: Mit einem Stand von 44,7 Punkten habe sich der Index noch weiter von der 50-Punkte-Marke entfernt, die ein Wachstum der Wirtschaft signalisiere. Auch die Auftragseingänge für die Industrie seien erneut gesunken. Im Vergleich habe dies den DAX überproportional belastet, welcher im März lediglich 0,1% habe zulegen können.

Die eingetrübte Konjunktur habe auch bei der Europäischen Zentralbank (EZB) für ein Umdenken gesorgt. Auf ihrer März-Sitzung habe sie sich gezwungen gesehen, ihren Inflations- und Wachstumsausblick nach unten anzupassen. Daneben habe sie ab Herbst weitere Langfristtender angekündigt und Leitzinserhöhungen für 2019 gänzlich ausgeschlossen.

Bei den Brexit-Verhandlungen hätten sich wieder einmal die Ereignisse überschlagen. Der von Premierministerin Theresa May ausgehandelte Austrittsvertrag mit der EU sei vom britischen Parlament mehrfach abgelehnt worden. Der Tag des Austritts, der ursprünglich auf den 29. März terminiert gewesen sei, sei verschoben worden. Weitere Vorschläge für Brexit-Varianten hätten im Unterhaus ebenfalls keine Mehrheit erzielen können. May habe unterdessen sogar ihren Rücktritt angeboten, sollte ihr ursprünglicher Deal doch noch angenommen werden.

Europäische Staatsanleihen hätten sich im März ausgesprochen freundlich entwickelt und kräftige Kurszuwächse verbucht. Als stützend hätten sich die weiterhin schwachen Konjunkturdaten erwiesen. Diese hätten offenbar auch bei den europäischen Währungshütern zu einem Umdenken geführt.

Auf ihrer turnusmäßigen Sitzung im März habe sich die EZB gezwungen gesehen, ihren Inflations- und Wachstumsausblick nach unten anzupassen. Die ab Herbst angekündigten Langfristtender dürften damit vor allem die Liquiditätssituation der spanischen und italienischen Banken verbessern.

In Summe hätten europäische Staatsanleihen im März, gemessen am iBoxx Euro Sovereign-Index, um 1,8% zugelegt. Unternehmensanleihen hätten im März ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während sich die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main - um 3 ausgeweitet hätten, hätten sie sich gemessen am iTraxx Europe Crossover um 9 Basispunkte eingeengt, auf nunmehr einem Niveau von 65 bzw. 267 Basispunkten.

Im Berichtsmonat habe sich der Ölpreis ebenfalls weiter von den Kursverlusten zum Jahresende erholt. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil habe sich um 5,6% auf 60,14 USD verteuert. (Stand vom 31.03.2019) (14.05.2019/fc/a/f)






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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
102,16 € 103,30 € -1,14 € -1,10% 27.05./-
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A2JF9B6 A2JF9B 106,15 € 99,45 €