UniWirtschaftsAspirant-Fonds: 01/2018-Bericht, rückläufige Kern-Staatsanleihemärkte belasten - Fondsanalyse


05.03.18 12:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Rentenmärkte der Schwellenländer konnten zunächst einen positiven Jahresauftakt verzeichnen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant.

Ein schwacher US-Dollar und ein steigender Ölpreis, der bis zu elf Prozent zugelegt habe, hätten unterstützt. Zum Ende Januar hätten die rückläufigen Kern-Staatsanleihemärkte belastet. Dort seien die Renditen deutlich angestiegen. Lokale Emerging Markets (EM)-Währungen hätten auf Gesamtmarktebene (J.P. Morgen ELMI+) gegen den US-Dollar fester geschlossen, gegen Euro etwas schwächer.

Währungsseitig hätten vor allem der Mexikanische Peso (Nafta-Verhandlungen) und der Kolumbianische Peso (Ölpreis) mit jeweils rund fünf Prozent gegenüber dem US-Dollar merklich aufgewertet. Schwächer tendiert habe hingegen der Argentinische Peso (minus fünf Prozent). Die Zentralbankpolitik der EM-Notenbanken sei uneinheitlich gewesen. Peru (minus 0,25 Prozent) und Argentinien (minus 0,75 Prozent) hätten die Leitzinsen gesenkt. Rumänien und Malaysia hätten den Satz um jeweils 0,25 Prozent erhöht. Brasiliens Kreditwürdigkeit sei von S&P auf BB- herabgestuft worden.

Mit Blick auf das Portfolio hatten die Experten von Union Investment einige Währungen (Koreanischer Won, Taiwan-Dollar, Südafrikanischer Rand) gegen US-Dollar verkauft. Auf der Käuferseite seien sie hingegen beim Mexikanischen Peso gewesen, hätten sich dort aber vorsichtig positioniert. Darüber hinaus hätten die Experten Frontier-Währungen aus Nigeria, Ägypten, Kasachstan und - nach der Abwertung - auch in Argentinien gehalten. In Sri Lanka seien währungsseitig Gewinne realisiert worden. Lokale Anleihen hielten die Experten von Union Investment vor allem in Mexiko, der Türkei und Argentinien. Zudem hätten sie ein- bis zweijährige lokale Papiere in verschiedenen Währungen sowie T-Bills aus Nigeria und Ägypten erworben. Darüber hinaus hätten die Experten in Mexikanischem Peso begebene Anleihen von Entwicklungsbanken mit AAA-Rating erworben.

Risiken für die Schwellenländer sehe man in einem deutlichen globalen Renditeanstieg sowie einer deutlichen Abkühlung der chinesischen Konjunktur. (Stand vom 31.01.2018) (05.03.2018/fc/a/f)





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