UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 03/2019-Bericht, selektive Zukäufe getätigt - Fondsanalyse


06.05.19 14:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben ihre Erholungsrally im März fortgesetzt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniSector: BasicIndustries A.

Im Monatsvergleich habe der MSCI World-Index in lokaler Währung um 1,3 Prozent zugelegt. Der Rohstoffsektor habe sich indes wesentlich heterogener als in den Vormonaten gezeigt. Während Industrie- und Edelmetalle in Summe leichte Einbußen hätten hinnehmen müssen, hätten Energierohstoffe weiter zugelegt. Gemessen am MS RADAR Index ex Agrar hätten Rohstoffe im März in Summe 1,7 Prozent an Wert verloren. Öl der Sorte Brent habe sich der Marke von 70 US-Dollar pro Barrel angenähert und den Monat mit einem Jahreshoch beendet. Einerseits sei diese positive Wertentwicklung noch immer das Ergebnis einer Gegenbewegung nach den starken Verlusten im vierten Quartal 2018. Andererseits verdeutliche es auch, dass die Förderkürzungen der OPEC ihre Wirkung entfalten würden.

Hinzu seien die Produktionsausfälle in Venezuela und dem Iran gekommen. Schwache Wirtschaftsdaten und anhaltende Konjunktursorgen seien in den Kursen von Industriemetallen weitgehend eingepreist. Vielfach seien die Preise im März daher auf der Stelle getreten. Edelmetalle hätten fast fünf Prozent eingebüßt. Hierfür sei vor allem die Korrektur bei Palladium verantwortlich gewesen (minus zehn Prozent). Der Preis habe sich seit August letzten Jahres nahezu verdoppelt.

Das Fondsmanagement habe in der Berichtsperiode selektive Zukäufe getätigt. Im Chemiebereich sei der US-Düngemittelproduzent CF Industries (steigende Stickstoffpreise würden Düngemittelindustrie stützen) und der Spezialchemiehersteller Evonik (Diversifikation des Geschäftsmodells treibe Profitabilität) in das Portfolio aufgenommen worden.

Zudem hätten die Experten in das schwedisch-kanadische Bergbauunternehmen Lundin Mining (anziehende Produktion, steigende Kupferpreise, verbesserter Cashflow) und den Industriewert Schneider Electric (Profiteur des Automatisierungstrends) investiert. Im Gegenzug seien die Bestände im Aluminiumproduzent Norsk Hydro, im Bergbauunternehmen Anglogold Ashanti sowie dem Industriegüterkonzern voestalpine veräußert worden.

Neben Anzeichen einer sich abschwächenden Wachstumsdynamik dürften zudem anhaltende geopolitische Risiken immer wieder für Schwankungen an den Börsen sorgen. (Stand vom 31.03.2019) (06.05.2019/fc/a/f)






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